Dieses Plakat zeigt, wie wir Frauen in Bars vor Belästigung schützen können

Es könnte so einfach sein.

Wir alle hatten schon einmal Situationen, in denen wir uns in einer Bar oder in einem Club unwohl gefühlt haben. Manchmal passiert das auch, wenn wir ein Blind Date haben und es irgendeinen Punkt gibt, ab dem sich das Ganze in eine unangenehme Richtung entwickelt. Andere Male passieren wirklich physische Übergriffe. Damit es zu solchen gar nicht erst kommen muss, hat sich die englische Stadt Lincolnshire etwas ganz Tolles überlegt.

"Asking for Angela" ist die Strategie, um Frauen vor Belästigung und Übergriffen zu schützen. Wie es funktioniert? Frauen, die sich unwohl fühlen oder belästigt werden, können an der Bar einfach nach "Angela" fragen und dann wird versucht, eine Lösung zu suchen - entweder ein Taxi zu rufen, den Belästiger des Lokals zu verweisen oder eine diskretere Variante zu finden. In jedem Fall aber - und das ist das Wichtigste - wird die Frau gehört.

Eine einfache und effektive Art, um Frauen zu schützen


Die Kampagne mit dem Hashtag #NoMore ging viral, als eine Frau auf Facebook das Foto eines Plakats in einer Frauentoilette teilte.

Der Name Angela hat auch eine spezielle Bedeutung - einerseits soll es auf den Schutzengel hinweisen, andererseits ist es auch der Name von Angela Crompton - einer Freundin der Initiatorin. Diese wurde von ihrem Ehemann getötet.

Die Poster wurden bereits in Schulen, an Universitäten, und in diversen Bars platziert. Die Hauptidee ist, Frauen vor potenziell gefährlichen Situationen zu schützen. Was die Idee so großartig macht: sie ist leicht umzusetzen und eine unauffällige Art, um nach Hilfe zu fragen. Denn: je besser wir uns gegen sexuelle Belästigung und Gewalt solidarisieren, desto eher werden wir sie los.

 

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