Dieses neue Tinder-Feature wird nur Frauen betreffen

Mandy Ginsberg, CEO der Dating-App "Tinder", hat revolutionäre Pläne - aber nur für Frauen.

Tinder ist nicht immer lustig. Vor allem für Frauen nicht. Denn oft werden diese auf der Datingplattform mit unerwünschten Bildern und Nachrichten zwangsbeglückt, ohne dass sie es kontrollieren können. Denn die Männer dürfen sie ja einfach zuerst anschreiben.

Das soll sich aber bald ändern, wie Tinder-CEO Mandy Ginsberg auf der Plattform MarketWatchverkündete: die Dating-App plant nämlich ein neues Feature, mit dem Frauen entscheiden können, ob Männer sie zuerst anschreiben dürfen oder nicht. Bisher konnten beide mit dem Chatten loslegen, sobald es ein "Match" gab. Doch bald soll Userinnen die Möglichkeit gegeben werden, in den Einstellungen zu ändern, ob sie zuerst angeschrieben werden wollen oder nicht.

So sollen laut Ginsberg "schlechtes Verhalten, jede Art von negativem Verhalten oder Annährungsversuchen sowie unangemessene Unterhaltungen" verringert werden. Das Feature soll aber freiwillig bleiben: "Das Feedback, das wir bekamen, ist, dass Frauen nicht immer dazu gezwungen sein wollen, den ersten Schritt zu machen; deshalb wollen wir den Menschen die Möglichkeit geben, das selbst zu entscheiden", meint die Geschäftsführerin.

Tinder-Konkurrent Bumble - die App, wo nur Frauen entscheiden - wurde von der ehemaligen Tinder-Mitgründerin Whitney Wolfe Herd gegründet. Sie sieht die Entwicklungen bei Tinder positiv: "Wir gratulieren jeder Firma, die Geschäftsentscheidung trifft, die Frauen bestärken", sagte sie gegenüberTechCrunch.

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