Dieses Foto zeigt, wie lähmend eine Depression sein kann

Dieses Schlafzimmer einer Frau ist ein Zeichen dafür, dass wir mehr über psychische Erkrankungen reden sollten.

Jonna Roslund ist eine 26-jährige Schwedin, die seit Jahren mit Depressionen zu kämpfen hat. Mit einer psychischen Erkrankung zu leben, betrifft viele Bereiche des persönlichen Lebens - auch die ganz alltäglichen Dinge, wie etwa den Haushalt.

"Es fällt mir schwer, Ordnung zu halten"


Doch für Roslund - und viele andere, die mit Depressionen leben - kann der Prozess des Aufräumens und Putzens besonders schwierig sein. "Ich leide unter schweren Depressionen und es fällt mir wirklich schwer, meinen Haushalt in Ordnung zu halten", schreibt die 26-Jährige in einem Imgur-Post.

"Mein Zimmer ist seit Monaten richtig schmutzig und chaotisch und ich kann mich einfach nicht dazu durchringen, es zu putzen", erklärt sie. "Aber diesen Freitag habe ich mich endlich entschieden, es zu tun!"

Sie postete zwei Fotos von ihrem Zimmer - eines vor dem Aufräumen, und eines danach:

"Man kann endlich wieder den Boden sehen", schreibt sie. "Sagt Hallo zum Teddy Nalle auf meinem Bett."

"Mir bedeutet das so viel"


"Ich weiß, es ist keine große Errungenschaft für viele, aber mir bedeutet es so viel, dass mich Menschen wieder besuchen können. Ich fühle mich wieder friedlicher. 1:0 für mich gegen die Depression."

Viele UserInnen schickten ihr daraufhin ermutigende Worte und schreiben von ihren eigenen Erfahrungen mit psychischen Erkrankungen. "Ich weiß, wie hart es ist zu funktionieren", schreibt eine Userin.

Roslunds Botschaft: "Wir müssen fähig sein, über unsere Gefühle zu reden, auch die schlechten. Und wir müssen besser zuhören, wenn jemand versucht, mit dir darüber zu reden. Auch wenn es manchmal schwer fällt, zuzuhören."

 

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