Dieser Weihnachtsbrief einer Mutter ist erschreckend ehrlich

Eine Mutter aus den USA schreibt einen Weihnachtsbrief an Freunde und Familie - darin ist sie erschreckend ehrlich.

Auf der Seite mom.me wurde ein Weihnachtsbrief einer verzweifelten Mutter veröffentlicht, in dem wir vielleicht alle etwas aus unserem Leben wiedererkennen:

"Liebe Freunde und Familie,

Ich hoffe, ihr seid alle glücklich und gesund und ein vielleicht ein bisschen dicker. Vor allem, weil es meinem eigenen, schwachen Selbstbewusstsein hilft, euch beim Dickerwerden zuzusehen.

John hat die meiste Zeit des Jahres mit Fischen, Jagen, Arbeiten und damit, sich vor Hausarbeit zu drücken, verbracht. Wenn er zu Hause ist, geben wir unser Bestes, um darüber zu streiten, dass er nie zu Hause ist und warum er nicht ab und zu auch mal einen Korb Wäsche waschen kann.

John und ich haben unseren 10. Hochzeitstag in Sheboygan, Wisconsin gefeiert, weil unsere Kinder all unser Erspartes für Hawaii aufgebraucht haben, indem sie den Großteil unserer Elektro-Geräte kaputt gemacht haben. Zehn Jahre verheiratet und John ist noch immer nicht fähig, die Spülmaschine einzuräumen!

Janie (7), unsere Älteste, hat dieses Jahr mit dem Tanzen angefangen. Sie hat für den Nussknacker vorgetanzt und einen Platz als Schneeflocke bekommen. Natürlich hat jeder, der vorgetanzt hat, auch eine Rolle bekommen. In den zwei Minunten, die sie auf der Bühne war, hat sie nur geweint. (...) Janie ist auch sehr gut in der Schule. Sie lernt viel und ist der Liebling der Lehrer. Unser Therapeut sagt, sie macht das, um von uns Liebe und Aufmerksamkeit zu bekommen.

Justin (5) wurde aus dem Kindergarten geworfen, weil er mit Süßigkeiten auf die Lehrer eingeprügelt hat. Das war unser dritter Kindergarten in diesem Jahr! Ich erzähle jedem, dass er nur sehr aktiv und zu intelligent für diese Massenlehranstalten ist. Aber ich mache mir ernsthaft Sorgen, dass er noch bevor er in die dritte Klasse kommt, ein Geschäft überfallen könnte. Er ist ein toller Sportler, aber das liegt vor allem daran, dass John ihm nur Aufmerksamkeit schenkt, wenn er darin gut ist.

Jordan (2), unser kleiner Unfall, ist ein bisschen verrückt. Dieses Jahr hat sie damit verbracht, systematisch unser Haus zu zerstören. Sie hat in den Lüftungsschacht gepinkelt. Sie hat mit der Nerf-Pistole ihres Bruders all unsere Bilder von der Wand geschossen, und das Glas wurde kaputt.

Das war auch der Grund für unseren ersten Besuch in der Notaufnahme in diesem Jahr. Ich war in die Scherben getreten und hatte mir einen 10 Zentimeter langen Glassplitter eingezogen. Aber immerhin haben wir damit die Selbstbeteiligung unserer Krankenversicherung überschritten!

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Jordan hat es außerdem geschafft unsere Toilette zu zersplittern, indem sie eine von Johns Hanteln (die er nie benutzt) in die Schüssel fallen ließ. Außerdem hat sie noch grüne Wandfarbe in unsere Waschmaschine, Trockner und unsere Spülmaschine gekippt - es war ein ereignisreiches Jahr für die kleine Jordan!

Weil mich Jordan wahnsinnig macht, habe ich mir dieses Jahr einen Job gesucht! Und mit Job meine ich, ich stecke bis zum Hals in einem Schneeballsystem. Ich verkaufe Handcremes und Körperpflegeprodukte. Ich habe etwa 1.500 Dollar als Anfangsinvestition verloren. Aber mein Mentor sagt mir, dass ich das alles wieder reinholen werde und auch noch daran verdienen werde, wenn ich euch nur immer über Facebook zu meinen Partys einlade. Das und die Erziehungsprobleme und Johns Abwesenheit haben dazu geführt, dass ich die Freuden der angstlösenden Medikation erfahren durfte.

Außerdem habe ich beschlossen, kein Gluten mehr zu essen und ständig in sozialen Netzwerken darüber zu schreiben. Ich weiß ehrlich gesagt nicht einmal, was Gluten überhaupt ist. So endet ein weiteres Jahr, in dem wir keinen unserer Träume erfüllt haben. Frohes 2016 euch und euren Lieben!

Alles Liebe,
John, Julie, Janie, Justin und Jordan Schmidt"

 

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