Dieser US-Rapper soll in Wien zwei Frauen vergewaltigt haben

Freddie Gibbs steht in dringendem Verdacht, im Juli 2015 nach einem Auftritt in Wien zwei Frauen mit K.o.-Tropfen außer Gefecht gesetzt und vergewaltigt zu haben.

US-Rapper Freddie Gibbs wehrt sich gegen eine Überstellung nach Österreich. Bei einer Einvernahme am Dienstag in Toulouse habe der 33-Jährige die gegen ihn erhobenen Missbrauchsvorwürfe "absolut bestritten", sagte einer seiner französischen Anwälte der Nachrichtenagentur AFP. Gibbs sei "überrascht" vom österreichischen Vorgehen während einer Tournee und ein Jahr nach dem angeblichen Vorfall.

Freddie Gibbs steht in dringendem Verdacht, im Juli 2015 nach einem Auftritt in Wien zwei Frauen mit K.o.-Tropfen außer Gefecht gesetzt und sich anschließend an ihnen vergangen zu haben. Vor einem geplanten Auftritt in Toulouse wurde er am vergangenen Donnerstag aufgrund eines Europäischen Haftbefehls festgenommen. Im Rahmen dieses vereinfachten Verfahrens verlangt Österreich die Überstellung des US-Bürgers.

Nach einem Auftritt in Wien hat er angeblich zwei Frauen betäubt und missbraucht


Gibbs hatte dem Gericht in Toulouse am Dienstag mitgeteilt, dass er einer vereinfachten Übergabe an Österreich unter Verzicht auf seine Verteidigungsrechte nicht zustimme. Damit verzögert sich die Übergabe. Das Gericht in der südfranzösischen Stadt verschob die ursprünglich für Dienstag geplante Verhandlung auf 16. Juni. Zudem stellten Gibbs' Anwälte einen Enthaftungsantrag, über den die Richter am 14. Juni entscheiden wollen.

Freddie Gibbs war am 6. Juli 2015 im Wiener Nachtclub "Grelle Forelle" aufgetreten. Nach dem Set durften zwei junge Frauen in den Backstage-Bereich, wo ihnen - so die Verdachtslage - flüssige Drogen verabreicht wurden, die betäubend und einschläfernd wirkten und die beiden willenlos machten. Daraufhin wurden die beiden Frauen ins Hotel gebracht, wo sie stundenlang wehrlos waren - was der 33-Jährige Musiker und einer seiner Securities angeblich ausnützten, um sie zu missbrauchen.

 

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