Dieser neue Schönheits-OP-Trend ist wirklich bedenklich

Immer mehr junge Menschen lassen sich Grübchen in die Wangen operieren. Ja, wirklich.

Wer glaubt, dass wir schon alle absurden Trends in der plastischen Chirurgie hinter uns haben, der irrt. Denn ein neuer Trend, vor allem unter Millenials, geht derzeit um die Welt: "dimpleplasty". Das heißt so viel wie: Grübchen-Operation.

Sich ein schönes Lächeln inklusive Grübchen zu zaubern, wird offenbar immer beliebter, wie die britische Zeitung "Independent" berichtet. Denn viele Promis, wie etwa Kate Middleton und Ariana Grande haben sie. Dennoch ist es ein großer Unterschied, ob sie natürlich daherkommen oder im Nachhinein hineinoperiert werden.

Falsche Löcher in den Wangen sollen im Trend liegen

"Der Grund, warum manche Menschen Grübchen haben und andere nicht, ist, dass die einen mit einer straffen Verbindung zwischen den Gesichtsmuskeln und der Haut geboren wurden, während andere diese Anatomie einfach nicht besitzen", sagte der Schönheitschirurg Darren Smith demAllure-Magazin. In weniger als einer halben Stunde lassen sich Menschen die Grübchen jetzt aber selbst operieren.

Der Chirurg Wright Jones sagt gegenüber dem Independent, dass sich die Anfragen für eine Grübchen-OP in den letzten Jahre verdreifacht hätten. Um die Fake-Grübchen herstellen zu können, machen die ChirurgInnen einen Einschnitt im Mund der PatientInnen, wodurch ein Defekt im Wangenmuskel kreiert wird.

Der Muskel wird dann an der Unterseite der Haut befestigt - so dass die Grübchen im entspannten Zustand nicht zu sehen sind, aber bei Bewegung schon. Doch: das Ganze hält nur ein bis zwei Monate. Außerdem leiden die PatientInnen unter Schwellungen und Schmerzen. Eine weitere "kleine" Nebenwirkung: Es könnten Deformationen entstehen, die nicht wieder rückgängig gemacht werden können. Autsch.

Und teuer ist das Ganze noch dazu: Die OP kann bis zu 2500 Dollar kosten - sehr viel Geld jedenfalls für falsche Löcher in den Wangen.

 

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