Diesen Einfluss hat deine Mutter auf dein Liebesleben

Wie die Mutter so die Tochter? Eine neue Studie gibt spannende Einblicke in den Einfluss von Müttern auf unser Liebesglück.

Hat die Anzahl der PartnerInnen der eigenen Mutter Einfluss auf das eigene Beziehungsverhalten? Ja, sagt jetzt eine aktuelle Studie. Sie legt einen Zusammenhang zwischen der Anzahl der eigenen LebenspartnerInnen und denen der Mutter nahe.

Kopieren wir das Liebesleben unserer Mütter?

Die ForscherInnen schreiben, dass die Mutter gewisse Charaktermerkmale an ihre Kinder weitergibt, die ausschlaggebend für Dauer und Stabilität ihrer Liebesbeziehungen sein sollen. "Wir haben festgestellt, dass Mütter über bestimmte Charaktereigenschaften und Verhaltensmuster verfügen, die darüber entscheiden, wie attraktiv sie für Partner sind", wird Claire Kamp Dush, Leitautorin der Studie und Dozentin für Humanwissenschaften und Soziologie an der Ohio State University in Columbus, im "Spiegel" zitiert. Kinder würden das Verhalten der Mütter - etwa die Fähigkeit Vertrauen aufzubauen - verinnerlichen, und auf ihre eigenen Beziehungen übertragen. Laut den ForscherInnen liegt das daran, dass die Mütter maßgeblich die soziale Entwicklung beeinflussen.

 

 

Die ForscherInnen sahen sich dafür Daten von Langzeitstudien an, die etwa 13.000 Personen umfassen. Unter anderem fragten sie ab, welchen Einfluss eine Trennung der Eltern auf spätere Beziehungen bzw. Trennungen hat. Dass die Kinder später selbst öfter PartnerInnen wechseln würden, wurde zwar nicht bestätigt, doch ein klares Ergebnis der Studie ist: Beziehungsfähigkeiten und -fertigkeiten werden von der Mutter an ihre Kinder weitergegeben. Das heißt: die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass wir ähnliche Beziehungen führen wie unsere Mütter.

Einziges Manko der Studie: welchen Einfluss Väter und deren Bindungsfähigkeit (oder Unfähigkeit) auf ihre Kinder hat, hat sich die Studie nicht angesehen. 

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