Diese schrägen Dinge passieren mit deinem Körper, während du schläfst

Denn du solltest wissen, was in deinem Körper vorgeht, während du schläfst. Die guten Nachrichten gleich zu Beginn: Es hat alles seinen Sinn und Zweck.

Diese schrägen Dinge passieren mit deinem Körper, während du schläfst

Der Schlaf erfüllt für unseren Körper mehrere wichtige Funktionen: Er stärkt das Immunsystem, verbessert die Leistung unseres Gehirns und unser Erinnerungsvermögen, steigert unser Energielevel und Wohlbefinden und ist die Zeit, in der sich unsere Muskeln regenerieren.

So weit, so bekannt. Denn der Körper nutzt unsere Ruhephase auch für ein paar grausliche Dinge - und nein, wir sprechen hier nicht über den gelegentlichen Pups, der uns im Schlaf auskommt.

1. Dein Mund wird von Bakterien überflutet

Die Welt des Mundes im Allgemeinen und des Speichels im Speziellen ist eine ziemlich gruselige Angelegenheit. Der Zweck des Speichels ist es, sowohl im wachen Zustand als auch im Schlaf, Bakterien im Mund zu verteilen, die für dessen Hygiene sorgen.

Während des Schlafes jedoch steigt auf Grund des aussetzenden Schluckreflexes das Level an Speichel im Mund, was zu allerorts bekannten Speichelflecken führen kann. In anderen Fällen, besonders bei jenen von uns, die auf Grund ihrer Schlafposition oder einer verstopften Nase mit offenem Mund schlafen, trocknet der Speichel, das heißt, dass sich die Bakterien im ganzen Mund und auch auf der Zunge verteilen - der Grund für den berüchtigten morgendlichen Atem.

2. Du erlebst eine komplette Muskellähmung

Als ganz normaler Teil der REM-Schlafphase ("Rapid Eye Movement") fallen Menschen in die sogenannte Schlafparalyse, einer natürlichen Lähmung der Skelettmuskulatur. Der Grund: Schutz für den Körper. Es verhindert, dass geträumte Bewegungen tatsächlich ausgeführt werden. Wenn man aufwacht, verschwindet die Lähmung sofort, die meisten von uns nehmen sie gar nicht wahr. Es kann jedoch vorkommen, dass man die Lähmung bewusst erlebt, meist kurz vor dem Einschlafen oder nach dem Aufwachen.

3. Deine Augen produzieren Ausfluss

Nein, bei dem "Schlaf", den wir morgens in unseren Augenwinkeln finden, handelt es sich weder um Feenstaub noch um Sand vom Sandmännchen. Tatsächlich ist es eine Sammlung an Öl, Staub, Schleim und anderen Ingredienzien, die tagsüber für die Sauberkeit unserer Augen sorgen. Und die nächtlichen Absonderungen sind ein gutes Zeichen für die Gesundheit unserer Augen: Zuviel oder Veränderung der Konsistenz oder Farbe deutet etwa auf Infektionen oder Allergien hin.

4. Deine Gliedmaßen zucken unkontrolliert

Deine Arme und Beine machen die ganze Nacht über schräge Sachen: Beim Eintritt in die Tiefschlafphase zucken sie in regelmäßigen Abständen (manche von uns wachen sogar von den Kicks und Tritten auf). Andere von uns kennen die Mühsamkeit namens "Restless Leg Syndrom", bei dem die Beine nicht still sein können.

5. Aber eines tun wir im Schlaf entgegen der Legende nicht: Spinnen essen

"Jeder von uns isst sieben/zehn/fünfzehn Spinnen pro Jahr im Schlaf" - wer hat diese Urban Legend noch nicht in mehreren Varianten gehört? Die Wahrheit ist: Es ist unwahrscheinlich, dass Menschen im Schlaf Spinnen essen. Denn die Spinne selbst hat wenig Interesse am menschlichen Gesicht oder dem Krabbeln darüber und vermeiden des Nächtens außerdem große, warme und schnarchende Körper.

 

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