Diese Mutter hat keine Lust mehr, hinter ihren Kindern wegzuräumen

Weil sie es satt hat, ständig aufräumen zu müssen, macht diese Mutter einfach mal die Tür zu.

Diese Mutter hat genug. Und zwar vom Aufräumen. Deswegen hat sie auf Facebook ihre Geschichte darüber geteilt, warum sie offiziell streikt und sich eine Auszeit gönnt.

Es ist eine Situation, die wohl jedem Elternteil bekannt vorkommt. Heidi Hamm postete ein Foto des Kinderzimmers, das alles andere als aufgeräumt ist. Doch zum ersten Mal war das der Mutter ziemlich egal.

"Jahrelang habe ich jeden Abend hinter ihnen hergeräumt. Ich traue mich gar nicht, mir auszurechnen, wie viele Stunden meines Lebens ich damit verbracht habe, Spielzeug vom Boden aufzuklauben", schrieb sie auf ihrer "Her View from Home"-Facebook-Seite.

"Ich liebe ein sauberes Haus. Ich mag es, wenn meine Umwelt organisiert ist. Das Leben ist dadurch einfach besser. Aber Kinder. Sie sind wunderbare kleine Menschen. Aber sie sind chaotisch. Und es ist ihnen egal."

Eltern müssen sich auch um sich selbst kümmern

Die Mutter erzählt, wie ihr Mann sie eines Abends auf ihren Knien sitzend am Boden fand, Legosteine nach der Farbe sortierend und erschöpft. Er stellte ihr eine einfache Frage: "Wieso machst du nicht einfach die Tür zu?" Und das ist alles, was sie hören musste. (Abgesehen davon, warum der Vater nicht auch mithilft.)

Sie realisierte, dass sie in der Zeit des Aufräumens auch einfach mal etwas für sich selbst tun könnte. "Heutzutage spricht jeder davon, wie wichtig es ist, sich um sich selbst zu kümmern, wenn man Elternteil ist. Und das ist es", schreibt sie. Sie will anderen Eltern Mut machen, sich Auszeiten zu nehmen. Auch wenn es nur eine Kleinigkeit ist, wie einfach mal die Tür zu schließen.

"Sich um sich selbst zu kümmern, bedeutet, den Kindern Netflix aufzudrehen, damit man in Ruhe einen Kaffee trinken kann. Es bedeutet, die Kinder früh ins Bett zu bringen, und mit dem Partner zu kuscheln." Wie Recht sie doch hat.

 

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