Diese möglichen Probleme erwarten euch im ersten Urlaub als Paar

... und wir wissen, wie ihr diese am Besten umschifft, sodass sie das Liebesglück nicht trüben.

Tipps für den ersten Urlaub als Paar

Der erste gemeinsame Urlaub sagt viel über ein Paar aus. Manche sind vielleicht das erste Mal so eng und so lange auf engstem Raum zusammen. Man teilt sich ein Zimmer, das man gemeinsam bewohnt und muss herausfinden, wie man den Tagesablauf gemeinsam plant. Und dabei können durchaus verschiedene Probleme auftreten. Vielleicht möchte eine Person viel unterwegs sein, die andere viel entspannen. Vielleicht braucht eine*r wenig zu essen, während der*die andere immer Hunger hat.

Wir haben uns angeschaut, was mögliche Probleme im Paar-Urlaub sein könnten und wie ihr diese am besten löst. Denn so wie immer in einer Beziehung kann auch hier viel durch gute Kommunikation gelöst werden. Big surprise. Wie wird es also zu dem romantischen Trip mit viel Sex, den ihr euch wünscht und nicht zur Zerreißprobe?

Problem 1: Du willst entspannend, sie*er möchte alles sehen

Plant einen Mittelweg. Wir alle haben Vorlieben - auch wenn du glaubst, dass es dir eigentlich ganz egal ist, wohin die Reise geht oder was du sehen und unternehmen willst. Das kann schon damit anfangen, dass du ausgefallene und wunderbare Restaurants magst, während dein Partner aktive, sportliche Ferien bevorzugt. Du bist nicht so unkompliziert wie du denkst und du hast auch das Recht, dass deine Bedürfnisse relevant sind. Es ist wichtig, dass ihr eure Erwartungen bekannt gebt und schon in der Planungsphase einen Geist des Gebens und Nehmens entwickelt. Unterschiede sollten gefeiert werden - sie machen das Zusammensein mit neuen Menschen so aufregend - aber sie bedeuten auch, dass du wahrscheinlich nicht immer alles zu 100 % bekommst, was du willst - und das gilt auch für deinen Urlaub.

Was du sagen solltest: "Warum buchen wir nicht einen Ort, an dem wir beides kombinieren? Dann können wir an den Strand gehen und Sehenswürdigkeiten besichtigen."

Was du nicht sagen solltest: "Nein, ich gehe keine Kompromisse ein! Warum bist du so langweilig?!'

Problem 2: Ihr habt viel Zeit miteinander verbracht und du brauchst etwas Raum für dich

Wenn man zum ersten Mal mit einem*einer Partner*in verreist, kann sich das wie ein Härtetest anfühlen. Man wacht im selben Bett auf, isst alle Mahlzeiten zusammen und verbringt den Tag an der Seite des*der anderen. Deshalb ist es völlig in Ordnung, wenn du das Gefühl hast, dass du eine Pause brauchst, und es bedeutet nicht, dass du deine*n Partner*in weniger gern hast. Es kann zwar schwierig sein, das Thema anzusprechen, vor allem, wenn du Angst hast, seine*ihre Gefühle zu verletzen, aber es ist wichtig, für deine eigenen Bedürfnisse einzutreten - vor allem, weil ein paar Stunden Abstand eine neue Perspektive bieten und verhindern können, dass sich kleine Probleme zu größeren Streitigkeiten auswachsen. Unser Rat? Schlag feste Aufgaben und Zeitfenster vor, in denen ihr euch trennen könnt, um dann für eine gemeinsame Aktivität wieder zusammenzukommen.

Was du sagen solltest: "Ich werde mich am Pool erholen, wie wäre es, wenn du in das Museum gehst, das du erwähnt hast, und wir uns später im Hotel zum Abendessen treffen?"

Was du nicht sagen solltest: "BITTE.LASS.MICH. MICH. ALLEIN."

Problem 3: Ihr habt unterschiedliche Vorstellungen, wie viel Geld ihr ausgeben möchtet

Sprecht euch vorher über eure Budgets ab. Wir alle gönnen uns gern etwas. Aber wenn eine Person das anders sieht, als die andere, dann wird das zum Problem. Vor allem wenn diese Person die Rechnung teilen möchte. Du musst also ein offenes Gespräch über Geld führen. Rechne dir vorher aus, wie viel du für Transport, Unterkunft, Mahlzeiten und Ausgehen ausgeben willst, und lege das deinem Partner vor - zusammen mit Vorschlägen, was du mit diesem Budget unternehmen willst, wobei du ein paar Dinge berücksichtigen solltest, auf die er*sie Wert legt. Wenn er*sie sich dagegen sträubt, solltet ihr einen anderen Zahlungsplan ausarbeiten: Anstatt gleichmäßig zu teilen, solltet ihr eine prozentuale Aufteilung aushandeln. Vielleicht kann deine Begleitung sich auch für einige günstigere Aktivitäten, Hotels oder Mahlzeiten überreden lassen.

Was du sagen solltest: "Können wir über Budgets reden? Wir können immer noch in diese Bar gehen, aber wir sollten die öffentlichen Verkehrsmittel nehmen, um dorthin zu gelangen."

Was du nicht sagen solltest: "Nicht jeder hat einen Treuhandfonds, Schätzchen..."

Problem 4: Euer Hotelzimmer ist sehr unordentlich und du leidest schon darunter, sagst aber nichts

Plant Zeit ein, um immer wieder ein kurzes Update zu machen und euch gegenseitig zu erkundigen, wie es euch geht. Wir alle kennen das: Euer*Eure Partner*in geht euch auf die Nerven, aber ihr wollt die Stimmung nicht verderben, also schweigt ihr. Auch wenn ihr denkt, dass ihr so Konflikte vermeidet, kann das zu Unmut führen. Verschafft euren Bedürfnissen also Gehör. Sagt, dass es gut wäre, darüber zu reden, wie die Dinge gelaufen sind oder gerade laufen. Seid dann offen für ein ruhiges und einfühlsames Gespräch über eure Macken und die des*der anderen.

Was du sagen solltest: "Damit wir uns einig sind, wie dieser Urlaub verlaufen ist – hast du Lust auf ein kurzes Gespräch?"

Was du nicht sagen solltest: Einfach nichts und den Ärger immer mehr anstauen und wachsen lassen.

 

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