Diese Frauen verraten uns, warum sie das Motorradfahren lieben

"Es ist das Gefühl von Freiheit und für mich das schönste Hobby der Welt."

Es ist eine erfreuliche Premiere: zum ersten Mal im deutschsprachigen Raum startet ein reines Frauenteam beim "123 Runden Rennen", einem Motorradlangstreckenrennen von Stardesign-Racing am Pannonia-Ring (11. und 12. Juli). "Eine Frau gibt Gas und kann problemlos mit den Männern mithalten", sagt der Teamchef Andreas (L.A.76) erfreut. Aus über 100 Bewerberinnen wurden fünf begeisterte Motorradfahrerinnen ausgewählt: Kerstin, Melanie, Sandra, Kerstin und Bianca. Sie haben uns verraten, warum sie das Motorradfahren so lieben:

Kerstin K.: "Für einen Moment kann man vom Alltag abschalten. Ich liebe es die Grenzen auszutesten und es gibt nichts Schöneres als diesen Sport. Meine Familie ist immer dabei und es ist eine kleine Auszeit vom alltäglichen Familienleben."

Bianca: "Das Podest immer im Visier, das Knie am Asphalt, alles rund um sich vergessen. Fliehkräfte, Beschleunigung und Ängste überwinden - das ist keine Geschlechterfrage sondern einfach eine Lebenseinstellung.

Melanie: "Ich liebe Herausforderungen und bin von klein auf vernarrt in den Motorsport. Vor einem Jahr habe ich die Chance bekommen das selbst auszulueben, was ich von da an auch mit Herzblut mache."

Sandra: "Ich fahre gern, weil mir der Wettkampf gefällt und der Reiz an der Geschwindigkeit."

Kerstin L.: "Motorrad zu fahren ist einzigartig für mich und einfach mit nichts Anderem zu vergleichen. Ich kann alles um mich herum vergessen und konzentriere mich nur aufs Fahren. Mich begeistert die Beschleunigung, dabei den Motor zu hören und den Fahrtwind zu spüren. Es ist das Gefühl von Freiheit und für mich das schönste Hobby der Welt. Jedes Mal Gänsehautfeeling pur - egal ob beim selber Fahren oder beim Zuschauen, und sogar auch dann, wenn ich meine Maschine nur anschaue."

Das 123-Runden Rennen ist ein Langstrecken-Teambewerb. Ein Team mit wahlweise bis zu 5 FahrerInnen soll in möglichst kurzer Zeit 123 Runden mit maximal einem Motorrad pro FahrerIn (daher max. 5 Motorräder) zurücklegen. Es bleibt dem Team überlassen, welcher Fahrer/welche Fahrerin mit welchem Motorrad seines Teams wie viele Runden fährt. Gefahren wird in 5 Klassen.

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