Diese Frau zeigt, wie irreführend Kleidergrößen wirklich sind

Wer Kleidung in unterschiedlichsten Größen zuhause hat, ist nicht allein: Deena Shoemaker hat genug von der verwirrenden Modeindustrie.

"Es kommt nicht auf die Größe an" hören wir regelmäßig, aber leider machen sich die meisten Frauen doch manchmal Gedanken darüber, welche Kleidergröße sie tragen.

Weil sich gerade junge Frauen viele Sorgen um ihr Gewicht machen und verwirrende Kleidergrößen dabei nicht gerade helfen, hat Deena Shoemaker einen tollen Post auf Facebook geteilt, der die Willkür von Frauen-Kleidergrößen anprangert.

"Nein, ich verkaufe nicht all meine Hosen", so die Jugendarbeiterin. "Ich habe ein Hühnchen zu rupfen!". Die junge Frau hat die letzten sechs Jahre mit jungen Mädchen und Teenagerinnen gearbeitet. In dieser Zeit hat sie viel über die gestörte Beziehung junger Mädchen zu Ernährung gelernt: "Ich habe unzähligen Mädchen zugehört, die über ihre neuesten Diäten erzählt haben, die ihre Mahlzeiten ausgelassen haben oder die alles Gegessene wieder erbrochen haben."

Dann fiel ihr auf, dass die Größen der Hosen in ihrem Schrank extrem variieren. Von Größe 36 (Amerikanisch 5) bis 44 (Amerikanisch 12) war alles dabei, dabei passten ihr die Hosen alle gleich gut.

Diese Willkür macht Deena ziemlich wütend: "Liebe Gesellschaft, du bearbeitest die Models auf den Magazinen digital, das ist mittlerweile weit bekannt. Ich kann meinen Mädchen das ziemlich einfach beweisen, in dem ich ihnen zeige, wie Photoshop funktioniert. Aber wie soll ich ihnen sagen, dass sie auch von den Zahlen auf den Größenetiketten manipuliert werden?

Wenn ihr Größe 40 einfach 44 nennt und es dann zur "Plus Size" macht, wie soll ich den jungen Mädchen erklären, dass sie nächstes Monat nicht das Abendessen auslassen müssen? Dass sie nicht einfach 2 Größen zugenommen haben?

Hört auf, jungen Mädchen zu erklären, dass Größe 36 das Ideal ist und der Inbegriff von Schönheit, vor allem, wenn das bei jedem Kleidungsstück etwas unterschiedliches bedeuten kann.

Und an die wunderschönen Mädchen da draußen: Es ist egal, ob ihr Größe 34 oder 44 tragt, diese Zahlen definieren euch nicht. Wie ihr euer Leben lebt, definiert euch. Diese Kleidergrößen sind subjektiv und abhängig von dem, was die Modeindustrie gerade als schön definiert. Hört auf, euch von sozialen Normalen sagen zu lassen, wer oder was ihr sein sollt.

Ihr seid schön und geliebt. Genau so wie ihr seid.

Die Seite Vox.com hat sich schon einmal damit beschäftigt, warum weibliche Kleider größen so variieren:

Video: Warum Frauen-Größen keinen Sinn machen

Aktuell