Diese Frau wurde 34.200 Mal vergewaltigt

Die Geschichte dieser Frau ist trauriges Zeugnis des noch immer sehr aktiven Menschenhandels.

Karla Jacinto wurde schon als 5-Jährige in ihrer Familie sexuell missbraucht. Wenn man aus so schlechten Verhältnissen kommt, kann man schwer beurteilen wie ein gutes Umfeld aussieht, und so fiel sie mit 12 Jahren auf einen 10 Jahre älteren Mann herein. Er behandelte sie gut und so lief sie mit ihn davon, in eine Stadt namens Tenancingo. Sie hatte keine Ahnung, dass es sich um einen Zuhälter handelte. "Es ist immer dieselbe Geschichte, junge Mädchen bekommen eine bessere Zukunft versprochen, haben aber keine Ahnung über den Ruf der Stadt Tenancingo", erzählt Susan Coppedge vom US Sekretariat gegen Menschenhandel in Atlanta dem Sender CNN. "Das ist, was diese Stadt tut. Menschenhandel ist die Säule ihrer Wirtschaft, sie ziehen sich lauter junge Zuhälter heran, die junge Mädchen anscharren und in Mexiko aufteilen."

Die "bessere Zukunft" führte direkt in die Zwangsprostitution

Nur einen Monat später bedrohte sie dieser Mann in die Zwangsprostitution. Sie musste an die 30 Freier am Tag bedienen, sieben Tage die Woche. Wenn sie das heute hochrechnet, kommt sie auf über 40.000 Vergewaltigungen. "Manche Männer haben mich ausgelacht, wenn ich geweint habe. Ich musste die Augen zumachen, um nicht zu sehen, was sie taten, um nichts zu fühlen."

Wenn du von den Beschützern vergewaltigt wirst

Eines Tages, wurde das Hotel, in dem sie arbeitete, von der Polizei gestürmt. Sie dachte, sie würde jetzt gerettet werden. Aber die rund 30 Polizisten fingen selbst an, mit den Mädchen auf die Zimmer zu gehen und sie zu missbrauchen. Manche waren da erst 10 Jahre alt, Karla war 13. Sie filmten die Vergewaltigungen und sagten den Mädchen, dass sie sie ihrer Familie zu zeigen würden, wenn sie nicht alles täten, was sie von ihnen verlangten.

Das Baby des Vergewaltigers

Mit 15 wurde Karla von ihrem Zuhälter schwanger. Mit dem Leben des Babys setzte er sie weiter unter Druck, damit sie ja nicht gegen seinen Willen handeln würde. Nach 4 Jahren wurde Karla dann endlich in einer Anti-Menschenhandeloperation befreit. Doch das Traurige an Karlas Geschichte ist, dass es kein Einzelschicksal ist.

Aktuell