Diese Frau sah sich selbst als Memes und hat eine starke Antwort parat

Lizzie Velasquez stolperte im Internet über ein Memes. Der Inhalt: Sie selbst inklusive verachtender Bildunterschrift. Velasquez wehrt sich jetzt - mit einer wichtigen Botschaft.

Sie begegnen uns jeden Tag, Bilder im Internet - oft mit weißer Schrift am oberen und unteren Rand - so genannte Memes. In denen der Inhalt des Fotos unterhalten soll und in dem kurzen Text die Aufforderung zum Verlinken enthalten ist. Doch dabei wird immer mehr eine Grenze überschritten.

Während es genügen unschuldige und wirklich unterhaltsame Memes im Internet gibt, die wir etwa auf der Facebook-Seite der Wienerin immer wieder zur Unterhaltung einstreuen, steigt die Anzahl jener Memes die Likes, Shares und Kommentare auf Kosten anderer erreichen immer mehr. Große Seiten, die damit Reichweite generieren wollen und hinter denen kein seriöses Medium steht, scheren Begriffe wie Bodyshaming schlichtweg nicht.

Bodyshaming-Memes im Internet: Velasquez wehrt sich

Lizzie Velasquez ist ein Beispiel dafür. Von ihr kursiert ein hunderttausendfach geteiltes Bild im Internet - speziell auf Facebook. Eine der Bildunterschriften lautet: "Michael said, he would meet me behind this tree for a bit of fun. He’s running late, would someone please tag him and tell him, i’m still waiting."

Velasquez sah sich schon oft mit solchen Memes, die sich über ihr Aussehen lustig machen, konfrontiert. Doch nun wehrt sie sich dagegen, sie wird laut - und ihre Stimme wird gehört. Velasquez selbst ist eine bekannte Persönlichkeit, eine Motivationsrednerin mit 851.000-Facebook-Fans. Genau dort und auf Instagram veröffentlichte sie ihre starke Botschaft.

Gegen Memes: "Am Ende des Tages sind wir alle Menschen"

"Ich habe schon viele solcher Memes über all auf Facebook gesehen. ich schreibe das nicht als Opfer, sondern als jemand, der seine Stimme nutzt. Menschen die in solchen Memes verpackt werden und sie vielleicht entdecken, müssen etwas fühlen, dass ich nicht mal meinem schlimmsten Feind wünsche."

"Egal wie wir aussehen oder welche Größe wir tragen, am Ende des Tages sind wir alle Menschen", schreibt Velasquez und will dabei die Menschen, also uns, die wir oft gedankenlos über unser Handy streichen, daran erinnern: "Wenn ihr ein Meme mit irgendeinem Fremden seht: Ihr werdet das komisch finden, doch der Mensch auf dem Foto empfindet das genaue Gegenteil. Verteilt Liebe und keine hasserfüllten Wörter." Ihr Aufruf wird bereits gehört: Laut Ze.tt wurde bereits die erste Seite, die solche Memes verbreitet hat, gelöscht.

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