Diese Frau kritisiert die "Gilmore Girls" scharf

Eine Twitter-Userin entlarvt sexistische, rassistische und homophobe Elemente der Serie.

Wir alle kennen das Phänomen: wenn wir eine Serie und deren Charaktere lieben, drücken wir gerne mal ein Auge zu, wenn es darum geht, politisch nicht ganz korrekte Inhalte darin zu kritisieren. So geschehen auch bei den "Gilmore Girls".

Dass die Serie mit teils problematischen Frauenrollen arbeitet, öfter mal LGBT-feindliche Kommentare ablässt und Slut-Shaming betreibt, stößt auch der Twitter-Userin @lauralindal sauer auf. Sie kreierte deswegen ein Gilmore-Girls-Bullshit-Bingo, das tatsächlich viel Wahres enthält:

Einige der aus der Serie bekannten Situationen, die darin vorkommen: "Psychische Krankheiten werden verspottet", "Rory ist nicht ,wie andere Mädchen'", "Paris und Rory können sich nicht vertrauen", "Luke macht einen LGBT-feindlichen Kommentar", "Rory bekommt etwas, weil sie Beziehungen hat", "Elite-Unis sind die einzige Option", "Emily versucht, jemanden zu manipulieren", "Sex hat schlimme negative Konsequenzen", "Ein Partner ist besitzergreifend", "Es kommen nur Weiße in einer Szene vor".

"Rory ist das Abziehbild weißer Privilegien"


Sie twittert weiter: "Wir müssen kritisch bleiben - auch bei den Serien, die wir lieben." "Weil ich so viele problematische Dinge durch diese Serie gelernt habe, die ich noch immer versuche, zu vergessen."

Kritik an den "Gilmore Girls" und etwa dem darin vorkommenden Elitarismus ist nicht neu. So steht in einem aktuellen "Vice"-Artikel: "Rory ist das Abziehbild weißer Privilegien". Und weiter: "Sowohl Lorelai als auch Rory glauben, dass sie sich der Arbeiterklasse verbunden fühlen, nur weil sie Geld ihrer reichen Eltern/Großeltern ablehnen. Aber sie nehmen es dann trotzdem, wenn sie es für die Elite-Uni oder ein neues Auto brauchen."

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