Diese Frau ist genervt von Größenangaben bei H&M

Jede Modekette hat ein bisserl andere Größenangaben . Das Foto dieser Frau zeigt aber einen Unterschied zwischen Jeans von H&M und Primark, der nicht mehr rational erklärbar ist.

Wir wissen eh, dass Kleidergrößen eine pure Erfindung der Modeindustrie sind. Wirre Regeln, aufgestellt, um uns in scheinbarer Sicherheit zu wägen, an die sich aber niemand hält. Schlussendlich lachen wir alle gemeinsam über unsere verzweifelten Versuche, uns in unvorteilhaft beleuchteten Umkleidekabinen in viel zu kleine Hosen zuzwängen, die uns laut Größenangabe eigentlich passen sollten (es aber selten tun). Das ist Alltag.

Ähnlich ging es wohl einer junge Britin, die sich am Wochenende über die verwirrenden Kleidergrößen der Modeketten ärgern musste - und wiedereinmal ist der Übeltäter H&M. Samantha Bell verglich eine H&M Jeans mit Jeans von Primark, beide in Größe 44, beide Skinny Fit.

"Komm schon, H&M - ihr müsst das klären! H&M Gr. 44 (blau) vs. Primark Gr. 44 (schwarz). Nicht cool."

Fazit: Satte 14 (in Worten: VIERZEHN!) Zentimeter Unterschied. Bell verdeutlicht am Foto mit ihrer Hand, wie massiv der Größenunterschied ist. Sie postet das Foto in die Facebookgruppe "Free to be OK with me", der Post wird viral.

Größenvergleich einer H&M- und einer Primark-Jeans

H&M reagiert zwar, aber mit der üblichen Nichtantwort: "Unsere engagierte Größenabteilung arbeitet mit der durchschnittlichen Kleidergröße und Abmessungen, die auf den Zielmarkt abgestimmt sind," sagt ein Vertreter dem Business Insider. "H&M Größen werden laufend kontrolliert."

Auf Twitter ist man damit (naturgemäß) nicht einverstanden:

"Das ist absoluter Schei*."

"Ich stimme zu! Ich trage Größe 38/40 und in diesem Geschäft habe ich schon alles zwischen 38 und 44 gebraucht. AM GLEICHEN TAG."

"Ich hatte genau das gleiche Problem mit Jeans. Ich habe Größe 38/40 in jedem anderen Geschäft. Bei H&M passe ich nicht in die 44! Furchtbare Größenangaben!"

Und ja, wir sind nicht die Nummer in den Markerl unserer Kleidungsstücke. Aber auch wenn man sein Selbstwertgefühl nicht von der Kleidergröße abhängig macht (was niemand tun sollte!), ist dieses völlige Wirrwarr einfach nervig:

" 'Leute fühlen sich dadurch schlecht' - Es gibt schlimmere Dinge, wegen denen man sich schlecht fühlen kann, als eine Größe 44 zu tragen. Meiner Meinung nach.
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Es bedeutet aber auch, dass Leute, die glücklich mit ihrer Größe 40 sind (ich geb einen Schei* darauf, was auf Etiketten steht), ihren A*sch nicht in eine Jeans in Größe 44 bekommen."

Die ganze Wahrheit hat eine unserer Lieblingskünstlerinnen Sarah C. Andersen wahrscheinlich eh schon in diesem Comic aufgedeckt:

Wie Modeunternehmen Kleidergrößen festlegen

Wir sind uns ziemlich sicher, dass es so oder so ähnlich abläuft.

 

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