Diese Frau hat eine geniale Mansplaining-Grafik entwickelt

Damit auch jeder Mann weiß, wann es soweit ist.

Kim Goodwin ist erfolgreiche Unternehmensberaterin und Bestsellerautorin. Und sie geht seit Monaten im Netz viral. Der Grund: Goodwin hat eine Grafik erstellt, die wirklich allen Männern begreiflich macht, wann sie mansplainen. Die Design-Expertin war nämlich schon genervt davon, dass ihre Kollegen immer fragten, ob ihre Bemerkungen "jetzt schon Mansplaining" seien.

Die Grafik stellt zunächst eine ganz einfache Frage: "Hat sie dich danach gefragt, das zu erklären?" Wenn die Antwort "Ja" ist, zieht die Lösung direkt zu "Kein Mansplaining". Im anderen Fall gibt es drei Abstufungen von Mansplaining: "Wahrscheinlich", "Definitiv" und "Hör einfach auf zu reden".

Mansplaining

Viele Twitter-Userinnen bedanken sich bei Goodwin für diese klare und leicht verständliche Grafik. "Ich werde das laminieren und überall aufhängen!", kommentiert eine davon. "Mir wird gerade bewusst, dass mir mein ganzes Berufsleben lang das Offensichtliche erklärt wurde, und dass das auch Mansplaining ist. Danke!", kommentiert eine andere.

So entstand "Mansplaining"

Entwickelt wurde der Begriff "Mansplaning" vor einigen Jahren von der Autorin Rebecca Solnit. Siebrachte es in ihrem Buch „Wenn Männer mir die Welt erklären“ auf den Punkt. Sie beschreibt eine Situation, in der ihr ein Mann ihr eigenes Buch erklärt hatte - also ihre Expertise weder gesehen noch gewürdigt hat. Außerdem weist Solnit darauf hin, dass die Folgen von Mansplaining verheerend sind: Frauen werden davon abgehalten, ihre Meinung zu sagen und sie werden zum Verstummen gebracht, was ihre Selbstzweifel nährt. Männer hingegen könnten ihr übermächtiges Selbstbewusstsein noch weiter stärken.

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