Diese Ernährung hilft, unseren Körper im Sommer runterzukühlen

Tipp Nr. 1: Trinken, trinken, trinken

Das ist zwar nichts Neues, aber trotzdem wichtig. Im Sommer sollten Sie täglich mindestens 1,5 bis zwei Liter Flüssigkeit zu sich nehmen, um den Flüssigkeitsverlust durch das Schwitzen auszugleichen. Und keine Sorge, nur weil Sie mehr trinken, bedeutet das nicht, dass Sie mehr schwitzen.

  • Do: Ideale Getränke im Sommer: Stilles oder leicht prickelndes Wasser, ungesüßte Fruchtsäfte oder (Kräuter-)Tee.
  • Don´t: Schränken Sie den Genuss von zucker-, alkohol und koffeeinhaltigen Getränken ein - fruchtige Cocktails schmecken bei sommerlichen Temperaturen besonders gut, tragen aber wenig bis gar nichts zu Ihrem ausgewogenen Flüssigkeitshaushalt bei.

Tipp Nr. 2: Leichter Leben mit leichtem Essen

Auch Sie wenn im Gastgarten das Schnitzel vom Teller des Nachbartisches anlacht und die Bratkartoffeln daneben verführerisch duften - wer bei Temperaturen rund um 30°C leichtes Essen bevorzugt, tut seiner Verdauung und damit seinem ganzen Körper etwas Gutes. Fettiges Essen beschäftigt die Verdauung länger, denn ein hoher Fettanteil im Essen verzögert die Entleerungszeit des Magens. Die für die Verdauung benötigte Blutmenge wird bei Flüssigkeitsmangel außerdem langsamer mobilisiert, womit wir wieder beim Trinken wären.

  • Do: Salate, Gemüsesuppen oder Obstsalat - damit fällt die Arbeit auch nach der Mittagspause noch leicht. Wie wäre es mit einem fruchtigen Melonensalat, frischer Gazpacho oder Spargelsalat?
  • Don´t: Paniert, frittiert, gebacken, überbacken - hört sich fettig an, ist es auch. Im Sommer freut sich Ihre Verdauung wenig auf diese schweren Aufgaben. Statt Pasta mit Oberssauce oder Salami-Pizza und Stelze lieber zu gegrillter Hühnerbrust, Nudel mit Gemüsesugo oder ungesüßtem Joghurt mit Früchten greifen.

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Erfrischungstipp:
Zwei Zitronenscheiben in ein Glas geben und prickelndes Mineralwasser dazu – schmeckt wie Urlaub und erfrischt besser als jede Limonade.

Eiskalter Genuss
73 Millionen Stück Eis genießen die Österreicherinnen und Österreicher jedes Jahr. Die beliebtesten Sorten sind laut dem Marktforscher GfK Vanille, Schokolade und Erdbeere.

Tipp Nr. 3: Kleine Mahlzeiten statt großem Festessen


Essen Sie mehrere kleine Portionen über den Tag verteilt. Das hilft ebenfalls dabei, Ihre Verdauung nicht zu überlasten (siehe Tipp Nr. 2).

  • Do: Fünf bis sechs kleine Mahlzeiten am Tag sind im Sommer ideal, zumindest eine davon sollte warm sein.
  • Don´t: Das Hungergefühl kann bei sommerlicher Hitze schnell verloren gehen. Vermeiden Sie es trotzdem, nur Frühstück und Abendessen zu sich zu nehmen und tagsüber nichts zu essen. Trotz Hitze braucht Ihr Körper Energie, die über Nahrung zugeführt wird.

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Tipp Nr. 4: Heißer Tee statt Eiswürfeln


Warmer Tee oder Suppen bei 30°C Außentemperatur? Unbedingt! Kalte Getränke sorgen dafür, dass die Wärmeproduktion im Körper angekurbelt wird, weil die Flüssigkeiten zuerst auf Körpertemperatur gebracht werden müssen, bevor sie verwertet werden können. Ergebnis: Sie schwitzen noch mehr. Bei besonders heißen Getränken verhält es sich genau umgekehrt. Ideal sind deshalb warme Getränke, die nicht mehr brennend heiß sind.


  • Do: Ungesüßter Kräuter-, Pfefferminz- oder Früchtetee.
  • Don´t: Limonade mit Eiswürfeln.


Tipp Nr. 5: Ying & Yang


In der Traditionellen Chinesischen Medizin findet man ebenfalls einige praktische Tipps für kühlendes und wärmendes Essen. Im Sommer lohnt es sich, das Yin mit kühlenden Nahrungsmittel zu stärken, im Winter dagegen das Yang mit wärmenden Speisen.

  • Do: Stärken Sie Ihr Yin mit Wassermelonen, Zitrusfrüchten, Tomaten, Spargel, Gurken, Melanzani oder grünem Tee. Essig und Zitronen sollen laut der 5-Elemente-Ernährungslehre bei übermäßigem Schwitzen helfen.
  • Don´t: Schränken Sie im Sommer den Konsum hitziger Lebensmittel und Gewürze wie Knoblauch, Ingwer, Pfeffer, Lamm- und Rindfleisch, Zimt oder Zwiebel ein.

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