Diese Dinge vermeide ich in den "Tagen vor den Tagen"

Wie ich mich vor dem PMS-Horror schütze, und was frau auf keinen Fall machen sollte.

Die Tage vor den Tagen sind für einige Frauen sehr, sehr anstrengend. Ich falle leider darunter. Zur Erklärung: Das prämenstruelle Syndrom (PMS) bezeichnet vielfältige Beschwerden, die sich vier bis vierzehn Tage vor dem Eintreten der Menstruation langsam anschleichen, um dein gesamtes Leben durcheinander zu bringen. Und ja, das ist leider nicht übertrieben.

Brustspannen, gereizte und niedergeschlagene Stimmung, Wassereinlagerungen, unreine Haut - das sind nur einige der Dinge, die auf eine zukommen. Doch zum Glück gibt es schlaue Ratgeber im Internet und ebenso schlaue Ratschläge meiner Frauenärztin, wie frau diesen Horror sanft(er) über die Bühne bringen kann. Und das geht leider nicht ohne: Verzicht. Hier sind 6 Dinge, die ich in PMS-Phasen tunlichst vermeide:

1) Zu viel Kaffee trinken

Koffein ist mein Lebenselixier. Doch vor allem Kaffee-Junkies wie ich sollten ihre Dosis vor ihrer Periode schleunigst reduzieren. Ein Team von US-amerikanischen Wissenschaftlerinnen hat zwar im Fachblatt The American Journal of Clinical Nutrition herausgefunden, dass Koffein keine Auswirkungen auf PMS-Symptome hat, doch mir persönlich geht es einfach besser, wenn ich weniger Kaffee trinke. Gerade in Zeiten, in denen der Körper ohnehin verrückt spielt.

2) Alkohol nur noch in kleinen Mengen

Als wäre ein Kater nicht schlimm genug, ist er in PMS-Zeiten besonders schlimm. Die permanente Müdigkeit und die Genervtheit multiplizieren sich mit dem Alkohol mal 20 - und dabei kommt nichts Gutes heraus. Schließlich werden depressive Verstimmungen dadurch noch verstärkt. Wer also auf sich selbst schauen will, sollte auch auf den Alkoholkonsum achten.

3) Nervige Situationen und Menschen

Die schlimmeren Termine im Monat lege ich mir, so gut es geht, nicht in die PMS-Phasen hinein. (Genauso wie Urlaube, also schöne Momente, die ich genießen will.) Denn ich merke oft schon, wie ich nur beim Gedanken daran gereizt bin. Kleinigkeiten wie eine Sitznachbarin mit schriller Stimme treiben mich bereits in den Wahnsinn - daher vermeide ich "Gefahrensituationen", so gut es geht. Außer natürlich ich brauche ein bisschen Extra-Wut, um ein Anliegen durchzuboxen...

4) Zu viel Stress

Sich auszuruhen, viel Schlaf und Entspannung: Das sind die Dinge, die PMS-geplagte Frauen, und auch ich, sehr, sehr zu schätzen wissen. Das heißt auch, sich von Stress fernzuhalten, so weit es geht. Natürlich spielt das Leben da oft nicht mit, doch zumindest können schwierige Gespräche auf einen anderen Tag gelegt werden, oder unnötige After-Work-Events auf ein Minimum reduziert werden. Euer Körper wird es euch danken.

5) Fettiges Essen und Süßes

Natürlich ist der Heißhunger vor der Menstruation am größten (danke, Natur!) - doch wer unter Hautproblemen leidet, sollte sich in den Tagen vor den Tagen weniger Junk reinhauen. Nicht nur eure Haut, sondern auch eure Stimmung werden es euch danken. Und nein: Auch ich schaffe das meistens nicht, aber ich behalte es zumindest im Hinterkopf, um nicht komplett im Selbstmitleid zu versinken. Stattdessen sind ein langer Spaziergang oder sogar Sport wesentlich hilfreicher.

6) Ratschläge beachten

Wem's wurscht ist, der möge sich jedoch an all das nicht halten - das ist auch gut so. Schließlich können wir nicht ständig perfekt sein, und das Leben meint es oft alles andere als gut mit uns. Da können wir auch gut und gerne fettig essen, über den Durst trinken und an die Decke gehen. Hauptsache wir sind zufrieden mit uns selbst. Wer jedoch unter wirklich starken PMS-Symptomen leidet, sollte das unbedingt ernst nehmen und einen Arzt/eine Ärztin aufsuchen.

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