Diese Dating-Show gibt uns den Glauben an die Liebe zurück

Mit „Dating Around“ zeigt Netflix nicht nur ein erfrischend echtes Dating-Format – sondern bestätigt uns auch, dass wir nicht die einzigen sind, die sich im Dating-Dschungel verloren fühlen (und socially awkward sind).

Dating Around

Wer in Zeiten von Tinder, Once & Co. datet, weiß: Die Aussichten sind mau, die Dates gefühlt allesamt 'weird'. Netflix hat mit „Dating Around“ eine Serie geschaffen, die dem Titel Reality Show auch endlich mal gerecht wird. Die Eigenproduktion des Streamingdienstes bildet die Dating-Welt damit nämlich herrlich echt und realistisch ab – fernab von „Der Bachelor“, „Love Island“ & Co. Das Konzept ist einfach: Die Kamera begleitet unterschiedlichste Menschen auf fünf erste Dates, danach wird (meistens) eine Person für ein zweites Date ausgewählt.

Wer jetzt denkt „Bitte nicht noch eine Dating-Show!“, dem sei gesagt: We feel you, aber vielleicht überzeugen dich diese 3 Argumente, warum „Dating Around“ die einzige Dating-Show ist, die wir in unserem Leben brauchen:

1. In Wahrheit sind wir alle ein bisschen 'socially awkward'.

Beim ersten Date schnurstracks in die Glastür reinlaufen, schon bei der Vorspeise anpatzen und komische Witze reißen, auf die statt schallendem Gelächter ein unangenehmes Schweigen folgt? Netflix zeigt all diese Situationen ungeschönt! Das sei Produzentin Alycia Rossiter besonders wichtig gewesen, wie sie gegenüber Refinery29 erzählt. Sie war zuvor bei der US-Version von „Der Bachelor“ tätig und „hatte die immergleichen Formate satt.“ „Der Bachelor“ sei nur eine Fantasie-Show á la Cinderella. Im Interview mit Refinery29 stellte Rossiter klar: „Das ist alles nicht echt. Diese Show hingegen fühlte sich nach etwas sehr Realitätsgetreuem an: Nämlich, dass Menschen versuchen, über Konversation eine Verbindung aufzubauen.“

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2. Die Serie zeigt viele Formen von Liebe.

Endlich mal eine Dating-Show, die nicht nur normschöne, hetero Weiße zeigt, sondern genauso auch queere, bisexuelle, junge und alte Menschen gleichermaßen darstellt. In Folge 4 begibt sich etwa Witwer Leonard auf die Suche und in Folge 6 begleitet die Kamera die lesbische Mila auf ihre fünf Dates. Im Zuge dessen schafft es die Serie auch ganz nebenbei mit Klischees und Stereotypen rund um Bisexualität aufzuräumen - und das ist im Dating-TV echt eine Neuheit.

3. Der Erfolg eines Dates bemisst sich nicht an den Funken.

Im Gegensatz zu „Der Bachelor“ & Co. zeigt „Dating Around“ nicht nur einen Zusammenschnitt an Highlights geprägt von romantischen Küssen auf Dreamdates. Viel eher wird gezeigt, dass ein Date ohne Kuss oder ohne Aussicht auf ein zweites Date nicht als gescheitert abgestempelt werden muss. Stattdessen ist die Message, dass aus Dates, bei denen es nicht gefunkt hat, Freundschaften entstehen können.

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Wen das noch nicht überzeugt hat, hier geht's zum Trailer:

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