Diese arbeitende Mutter spricht uns aus der Seele

Ein einfaches Selfie aus dem Auto - eigentlich unspektakulär. Aber die Mutter Rachelle Bingham scheint einen Nerv getroffen zu haben.

Berufstätige Mütter haben alles unter Kontrolle? Die australische Zweifachmutter Rachelle Bingham hat auf Facebook darüber geschrieben, dass sich das für arbeitende Mütter oft gar nicht so anfühlt, sondern eher wie ein riesiger Haufen Chaos, den man irgendwie versucht, zusammen zu halten. Auf ihrem Blog "The Mommy Code" schreibt sie über ihre Alltagserfahrungen.

"An alle die glauben arbeitende Mütter haben alles unter Kontrolle. Ähm.... nein. Ich bin gerade um 17:10 nach Hause gekommen. Ich bin um halb 5 aufgestanden, habe die Kinder fertig gemacht, sie in den Kindergarten gebracht, bin eine Stunde im Verkehr in die Arbeit gefahren und habe um 8 zu arbeiten beognnen. In einem ganz normalen Job, nichts Glamouröses oder Aufregendes. Jetzt muss ich die Kinder noch baden, Abendessen machen und Brötchen für die Arbeit morgen schmieren, weil die Kollegen eine 'spaßige' Teerunde angesetzt haben.

Mein Dreijähriger, der sich super gefreut hat mich zu sehen, hat mich die letzten 15 Minuten mit 'Warum? Warum? Wie? Warum?-Fragen über alles mögliche gelöchert. Das ist süß aber ich bin wirklich müde. Meine Einjährige ist nicht gut drauf und müde und hungrig, weil die Zeitverschiebung sie aus dem Gleichgewicht gebracht hat.

Mein Auto so verdreckt. Es ist angesammelt mit Spielsachen, Saftpackungen, Schleckerverapackungen, Red Bull Dosen und zu vielen Rosinen, als dass es sich überhaupt auszahlen würde, sie aufzusammeln. Die Einkäufe hab ich schnell in der Mittagspause besorgt.

Es wirkt manchmal so, als hätten arbeitende Mütter alles unter Kontrolle, aber die Wahrheit ist, dass wir auch nur herumrennen, uns irgendwie durchwurschteln und versuchen, alle glücklich zu machen. Ich bin dankbar für meine Familie und meinen Job, aber einfach ist es nicht."

Der Huffington Post hat Rachelle erzählt "Eines Tages werde ich zurückschauen und diese hektischen Momente vermissen."

Es konnten sich offenbar viele Frauen mit ihrem Text identifizieren, er hat in kurzer Zeit 43.000 Likes und 7500 Shares bekommen.

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