Diese 7 Punkte sollten Sie bei der Auswahl eines Raumduftes beachten

Beim Raumduft sollten Sie mit ähnlicher Präzision voran gehen, wie bei der Auswahl ihres persönlichen Duftes, immerhin verrät ihr Zuhause eine ganze Menge über sie WIENERIN-Redakteurin Martina Parker hat die wichtigsten sieben Punkte für uns herausgefunden.

1. Ausgewählte Duftquellen

Kerzen sind perfekt, um große Räume zu beduften. Ist der Raum größer als 50 Quadratmeter, können Sie sogar zwei Duftkerzen aufstellen. Profis wählen dann gern unterschiedliche Duftrichtungen, die aber harmonieren, wie z. B. Jasmin und Grüner Tee oder Granatapfel und Tanne. Die beiden Kerzen werden möglichst weit voneinander entfernt platziert, sodass sich die beiden unterschiedlichen Düfte in der Mitte des Raumes treffen können. Für kleine Räume sind Kerzen hingegen oft zu intensiv. Da eignen sich zart duftende Potpourris besser.

2. Setzen Sie auf Qualität

Billige Raumdüfte und Kerzen enthalten in der Regel auch billige Parfumöle und Wachse. Exklusive Serien aus der Parfümerie haben zwar ihren Preis, aber die ­Investition lohnt sich. Die duftenden Essenzen sind einfach hochwertiger. Oft werden statt Paraffin pflanzliche Wachse verwendet, die sauberer und rückstandsloser verbrennen.

3. Stilbildend

Die gewählten Düfte ­sollten selbstverständlich auch zum Stil Ihres Hauses und zur Jahreszeit passen. Der Duft von Tannennadeln passt herrlich zur Weihnachtszeit, aber wohl kaum in ein sommerliches Beachhouse. Rustikalen Häusern mit viel Holz stehen warme Gewürznoten, wie Amber, Vanille oder Vetiver. Luftige, moderne Räume sollten auch so riechen, z. B. nach weißen Blüten, Gras- oder Teenoten.

4. Duftende Vielfalt

Die Welt der Raumdüfte ist größer, als Sie denken. Neben Kerzen, Raumsprays und Diffusoren gibt es Wäschesprays und Kopfkissensprays, die für einen erholsamen Schlaf sorgen wollen. Ein Revival erleben auch Schrankpapier und duftendes Bügelwasser. Beliebt sind Duftsteine, die auch eine schöne Deko abgeben.

5. Seien Sie kreativ

Hochwertige ätherische Öle bieten viele Möglichkeiten für Experimente. Kreieren Sie Ihre eigene Mischung für die Duftlampe, beduften Sie mit Watte gefüllte Stoffsäckchen für den Kleiderschrank oder parfümieren Sie Ihr eigenes Potpourri aus getrockneten Kräutern und Blüten. Ätherische Öle sprechen über den Geruchssinn direkt unser Unterbewusstsein an und beeinflussen unsere Stimmung. So kann uns ein Raumduft beispielsweise nach einem stressigen Arbeitstag Entspannung bringen oder uns mit vitalisierenden Essenzen zu neuer Energie verhelfen.

6. Zitrus passt immer

Sie geben eine größere Gesellschaft und sind nicht sicher, welche Düfte Ihre Gäste mögen? Greifen Sie zu hochwertigen Zitrusnoten. Limone, Grapefruit, Orange, Bergamotte oder Zitrone duften allesamt erfrischend, beruhigend und sauber zugleich. Es ist äußerst selten, dass jemand etwas gegen subtile Zitrusfrische hat. Deswegen sind Raumdüfte mit Zitrusaromen auch perfekte Mitbringsel.

7. Welcher Duft für welchen Raum?

Sie wollen Ihre Küche beduften? Dann greifen Sie zu kulinarischen Noten wie ­Feige, Minze, Basilikum oder Bergamotte. Im Schlafzimmer kommen je nach Stimmung entspannende Lavendelnoten oder romantischer Ylang-Ylang gut zur Geltung. Gewöhnliche Badezimmer werden durch Spa-Düfte, die nach ätherischen Kräutern wie ­Lavendel oder Rosmarin duften, zu Wellnessoasen. Bei Dinnerpartys beduftet man das Esszimmer am besten nur ganz leicht, z. B. mit zarten Grüntee- oder Limettenaromen auf Stoffservietten, oder indem man kleine Grapefruit-Duftkerzen in Reisegröße in die Tischmitte stellt. Duftprofis stimmen die Kerzen auf das Menü ab. So unterstreicht z. B. die Kerze "Vanille & Anis" von Jo Malone die Süße von Desserts. Im Wohnzimmer können Sie sich ganz von Ihrer jeweiligen Stimmung leiten lassen. Ein Klassiker sind hochwertige Blütendüfte, wie z. B. Gardenie.

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