Diese 5 Fehler sollten Sie beim Haarefärben unbedingt vermeiden!

Haarefärben ist so kompliziert, dass die meisten von uns nur Profis ranlassen. Wer doch mal selbst zur Coloration greift, sollte diese Farb Fauxpas unbedingt vermeiden.

Fehler 1: Coloration in kaputten Haaren

Tönungen führen dem Haar Pigmente zu und schenken dabei gleichzeitig Glanz und Pflege. Colorationen bleichen die Haare hingegen zunächst aus und geben erst danach die gewünschten Farbpigmente ins Haar. Mit einer Coloration erreicht man damit zwar Farbergebnisse, die heller sind als das Naturhaar, jedoch ist der chemische Prozess oft eine echte Strapaze für die Mähne. Wer bereits zu stumpfen oder brüchigem Haar neigt, färbt daher am besten nicht auf eigene Faust, sondern lässt einen Profi ans Werk.

Fehler 2: Falsche Reihenfolge

Beim Auftragen von Haarfarben geht man stets in einer strikten Reihenfolge vor: Beginnen Sie immer am Hinterkopf und zunächst im unteren Teil der Haarpracht. Erst ganz zum Schluss wird die Coloration auf dem Deckhaar aufgetragen. Letzteres ist nämlich ohnehin durch die Sonne heller als der Rest und nimmt die Farbe daher intensiver an. Wer also zuerst das Deckhaar färbt, riskiert nicht nur ein ungleichmäßiges, sondern auch unnatürliches Ergebnis.

Fehler 3: Blocksträhnen

Block- und Foliensträhnen gehören zur Königsdisziplin der Färbekunst. Damit hier ein natürlicher Look entsteht, sollte unbedingt ein Profi ans Werk. Wer trotzdem in Eigenregie färben will, sollte nicht mit der Folien-, sondern mit der Kammtechnik arbeiten. Dafür wird die Coloration mit der Spitze eines eng-gezackten Plastikkamms aufgenommen und vom Ansatz bis in die Längen vorsichtig eingekämmt. So wird das Ergebnis etwas ungleichmäßiger, damit aber deutlich natürlicher, als bei streng abgeteilten Blocksträhnen.

Fehler 4: Ansätze färben

Die Schwierigkeit beim Nachfärben der Ansätze liegt darin, einen gleichmäßigen Farbübergang entstehen zu lassen. Auch hierfür arbeitet man am besten mit der oben beschriebenen Kammtechnik. Kämmen Sie die Farbe strähnchenweise in den Ansatz und ziehen Sie die Farbe noch einige Zentimeter in die Längen hinein, so dass ein weicher Farbverlauf entsteht. Wichtig: Setzen Sie die Farbe nicht unmittelbar an der Kopfhaut an, sondern beginnen Sie in einem variieren Abstand von etwa zwei bis fünf Millimetern mit dem Färben; der Look wirkt dadurch natürlicher.

Fehler 5: Hilfe, Falsche Farbe!

Fehler können passieren. Und zum Glück auch korrigiert werden. Ist die Haarfarbe zu hell geworden lässt sich die Farbe durch eine dunkle Tönung korrigieren. Die Tönung sollte aber nur wenige Nuancen dunkler sein, als das „verfärbte“ Original, um keine krassen Farbmischung entstehen zu lassen. Stellen Sie sich außerdem darauf ein, dass Sie die Tönung regelmäßig auffrischen müssen; aus gebleichtem Haar fallen Farbpigmente schnell heraus. Ist die Coloration hingegen zu dunkel geworden, helfen so genannte Bleichwäschen. Dafür mischt man etwas Färbemittel ins Shampoo und spült das Haar damit kurz aus. Gehen Sie unbedingt in kurzen Bleichintervallen von circa drei Minuten vor, anstatt mit langen Bleichzeiten ein zu helles Farbergebnis zu riskieren.

Tipp: Wer aber wirklich auf Nummer sicher gehen und keinen weiteren Farb-Fauxpas riskieren will, der sucht die Hilfe vom Figaro! Profis verstehen ihr Handwerk und können die meisten Färbe-Fehler wieder beseitigen. Toi, toi, toi!

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