Diese 5 Dinge sollten dir klar sein, bevor du dich auf eine offene Beziehung einlässt

Swiped man momentan durch Tinder oder Bumble bekommt man das Gefühl, beinahe jede*r ist gerade in einer offenen Beziehung. Sind offene Beziehungen also wirklich das A und O? Und was gilt es dabei zu beachten?

Paar steht vor Fenster

*Tinder auf*: Niklas, 27, "mag deepe Gespräche und Golden Retriever, offene Beziehung", Marlene, 25: "Feminismus&Kunst, btw: offene Beziehung", Joe, 24: "Such nix Ernstes (offene Beziehung)" *Tinder wieder zu*.

Bereits eine kurze Exkursion in die Online-Datingwelt zeigt: Offene Beziehungen sind so verbreitet wie nie zuvor. Das Frauen & Lifestyle-Magazin Cosmopolitanhat bei Menschen in offenen Beziehungen nachgefragt, warum sie sich für die Beziehungsform entschieden haben und was es braucht, damit das Ganze auch funktioniert. Spoiler Alert: Mit "Vertrauen“ und "Kommunikation“ ist es noch nicht getan:

1. Sei dir deiner Unsicherheiten bewusst

"Damit die Beziehung funktioniert, musst du dich mit deinen Unsicherheiten und Schwächen auseinandersetzen", erklärt Greta gegenüber Cosmo. "Wenn du weißt, dass du zu Eifersucht neigst und dir schwer tust, deine Gefühle offen zu kommunizieren, solltest du lieber zweimal überlegen, ob eine offene Beziehung wirklich das Richtige für dich ist."

2. Sei bereit, mit deinem*r Partner*in über alles zu sprechen

Eifersucht kommt vor allem dann auf, wenn Partner*innen nicht ausreichend miteinander reden. "Unsere Fantasie ist fast immer 'schlimmer‘ als die Realität", findet die 31-jährige Audria. "Am besten ihr fangt gar nicht erst an, Dinge voreinander zu verschweigen."

3. Glaube nicht, dass eine offene Beziehung all deine Probleme löst

In eurer Beziehung kriselts schon länger, Schluss machen ist für euch aber keine Option? Denke nicht, dass eine offene Beziehung das zwangsläufig ändern wird. Ohne solide Beziehungsgrundlage kann es eigentlich kaum funktionieren, findet Laura, 21. "Gehe auch keine offene Beziehung ein, nur weil dein*e Partner*in das gerne hätte."

4. Sei dir im Klaren darüber, dass es schiefgehen kann

"Vielleicht seid ihr anfangs beide total für die offene Beziehung – nach einer Weile merkst du jedoch, dass es nix für dich ist. Da als Paar wieder rauszukommen, ist nicht leicht", beschreibt Mateo, 31 gegenüber Cosmo. "Mit der Entscheidung für eine offene Beziehung gehst du ein Risiko ein. Daran sollte jede*r vorher denken."

5. Eine offene Beziehung erfordert Geduld

"Wenn eine Person viel mehr Spielraum als die andere haben möchte, müsst ihr einen Kompromiss eingehen bzw. auf die Wünsche und das Tempo des anderen achten", rät Audria. "Nur so kommt ihr früher oder später auf einen gemeinsamen Nenner." Darüber hinaus empfiehlt die 31-Jährige, die "Regeln" der Beziehung regelmäßig zu besprechen und gegebenenfalls anzupassen – schließlich verändern wir uns alle ständig – und so auch unsere Wünsche, was eine Beziehung angeht.

 

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