Diese 5 Angewohnheiten können Anxiety auslösen

Du fühlst dich oft ängstlich und nervös, kannst dir aber nicht so recht erklären, warum? Expert*innen haben herausgefunden, dass bestimmte Angewohnheiten Anxiety auslösen können. Welche das sind, liest du hier.

Frau schaut in die Ferne

Du hast ein Gefühl, als müsstest du in wenigen Momenten einen Vortrag vor vielen Menschen halten oder ein Bewerbungsgespräch führen – dabei ist weder das eine noch das andere der Fall? Statt locker und entspannt, bist du ständig unter Strom und kommst nur schwer zur Ruhe? Du bist nicht allein. Forschungen haben gezeigt, dass gewisse Angewohnheiten in unserem Alltag Nervositäts- und Angstzustände hervorrufen oder verstärken können. Das Gute daran: Hast du die Stressfaktoren einmal erkannt, kannst du gut gegen sie ansteuern.

1. Ständig Social Media checken

Therapeutin Kailee Place erklärt gegenüber dem Onlinemagazin Bustle: "Regelmäßig Social Media-Accounts zu checken, löst bei vielen Menschen Anxiety aus". Es würde dazu führen, dass wir uns unbewusst ständig mit anderen vergleichen und das Gefühl bekommen, nicht gut genug zu sein oder hinterherzuhinken. Die Expertin empfiehlt daher, immer daran zu denken, dass alles, was wir in den sozialen Netwerken sehen, inszeniert ist und regelmäßig Pausen einzulegen.

2. Nachrichten konsumieren

Push-Nachrichten hier, Radio-Meldungen da: Oft sind Nachrichten zum aktuellen Weltgeschehen echt überwältigend und nicht selten deprimierend. Gerade in Zeiten wie diesen kann es der mentalen Gesundheit guttun, auch mal Abstand von den Nachrichten zu nehmen. Wenn wir merken, dass wir uns zunehmend schlechter und hilfloser fühlen, ist es an der Zeit, eine Pause einzulegen, so Therapeutin Place.

3. Austausch mit anderen nervösen Menschen

Natürlich ist es für das allgemeine Wohlbefinden ganz wichtig, sich mit anderen über Gedanken und Gefühle auszutauschen – allerdings kann es auch negative Effekte haben, nämlich, wenn die andere Person selbst stark unter Angst und Nervositätsgefühlen leidet. "Wir Menschen lassen uns stark durch die Gefühle und Energien anderer beeinflussen. Ist unser*e Gesprächspartner*in sehr ängstlich und gestresst, kann sich das auf unser Gemüt auswirken", so Place. Es hilft, sich dessen bewusst zu sein und wenn nötig, Abstand zu halten.

4. Zu wenig Schlaf

Schlaf ist sowohl für unsere physische als auch mentale Gesundheit essenziell. Schlafen wir schlecht oder nicht genug, hat das starke Auswirkungen auf unser Stresslevel. Therapeutin Place empfiehlt, eine Abendroutine zu entwickeln, die dabei hilft, nach einem aufreibenden Tag runterzukommen und leichter einzuschlafen.

5. Shoppen oder sich anderweitig ablenken

Wahrscheinlich haben die meisten von uns schon einmal Frust-Shopping betrieben und versucht, mit dem Kauf eines neuen Kleidungsstücks (das wir in Wahrheit wohl nicht unbedingt gebraucht haben), einen schlechten Tag zu retten. Davon rät Expertin Place allerdings explizit ab: Es handle sich dabei um eine Form der Vermeidung bzw. Prokrastination. Anstatt zu versuchen, uns von unangenehmen Gefühlen abzulenken, sollten wir uns laut Place lieber mit ihnen auseinandersetzen. Zwar gäben uns Spontaneinkäufe ein kurzes Dopamin-High, verpufft dieses, wird unsere Anxiety in der Regel nur noch schlimmer.

 

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