Diese 3 Gründe sind ausschlaggebend dafür, wer uns attraktiv findet

Wer auf wen steht, bestimmt nicht der Zufall, sondern viel mehr die Wissenschaft.

Diese 3 Gründe sind ausschlaggebend dafür, wer uns attraktiv findet

Wen wir anziehend finden und in wen wir uns verlieben, hat tatsächlich gar nicht so viel mit "Schicksal" oder Zufällen zu tun (sorry an alle Romantiker*innen), sondern lässt sich in der Regel auf bestimmte Faktoren zurückführen – und wissenschaftlich ziemlich genau voraussagen.

Na, neugierig geworden?

Diese 3 Faktoren bestimmen, wen wir attraktiv finden (und wer uns attraktiv findet):

1. Nähe

Menschen, die wir regelmäßig sehen bzw. mit denen wir in regelmäßigen Abständen interagieren, finden wir eher attraktiv. Wissenschaftler*innen sprechen hier vom "mere exposure"-Effekt, der beschreibt, das wir tendenziell das lieber mögen, was uns vertraut ist. Von Orten, über Dinge - bis hin zu anderen Menschen. Diesen Faktor können wir uns natürlich zunutze machen, wenn wir gerne möchten, dass uns jemand anders als attraktiv wahrnimmt. Etwa indem man regelmäßig etwas gemeinsam unternimmt, die gleichen Veranstaltungen besucht, etc.

Aber: Ist der erste Eindruck einer Person eher negativ, so können häufigere Treffen/Interaktionen negative Gefühle noch verstärken. (Am besten also auch nicht unbedingt übertreiben und immer drauf achten, die Grenzen des*r anderen zu wahren. Mehr zum Thema Grenzen in Beziehungen gibt’s hier!).

2. Gegenseitigkeit

Die Wissenschaft zeigt: Menschen, die wir mögen, mögen uns in der Regel auch (während Menschen, die wir nicht mögen, uns tendenziell auch nicht so gut leiden können). Das hört sich simpel an, dennoch verstricken sich Menschen oftmals in Versuche, jemanden dazu zu bringen, sie zu mögen, der sie offensichtlich nicht mag. Das ist meist eine ordentliche Verschwendung von Zeit, Energie und Ressourcen - und letztlich einfach ziemlich enttäuschend.

Andererseits bringen viele Menschen aus Schüchternheit ihr Interesse oder ihre Anziehung einer anderen Person gegenüber nicht zum Ausdruck – und wundern oder ärgern sich dann, dass niemand sie anspricht oder mag. Wem es schwerfällt seine Zuneigung mit Worten auszudrücken, kann ja mal probieren, der anderen Person mit einer freundlichen, offenen Ausstrahlung (Lächeln!) zu begegnen und Augenkotakt zu halten. Auch das kann zeigen, dass man jemanden gern hat und gerne Zeit mit dieser Person verbringt.

3. Ähnlichkeit

Gegensätze ziehen sich an? Hm, ja aber nur bis zu einem gewissen Grad. In romantischen Partnerschaften sind es vor allem die Gemeinsamkeiten, die ausschlaggebend sind und dafür sorgen, dass eine Beziehung auch über Jahre funktioniert. Allgemein fühlen wir uns eher zu Menschen hingezogen, die einen ähnlichen Hintergrund, ein ähnliches Maß an Attraktivität und ähnliche Werte wie wir zu haben scheinen.

Wenn ihr noch mehr zum Thema Gemeinsamkeiten & Gegensätze und deren Auswirkungen in Beziehungen lesen wollt, dann schaut doch mal hier vorbei!

 

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