Die WIENERIN lief beim Wings for Life Run

Wie man weltweit hunderttausende Menschen gleichzeitig zum Laufen bringt? Indem man die Teilnehmer bares Geld "erlaufen" lässt. Unsere Kollegin Lydia war dabei und hat sich von der Ziellinie jagen lassen!

Der Wings for Life World Run ist eine tolle Sache. Nicht nur, dass in 34 Ländern rund um die Welt ca. 130.000 Läufer und Läuferinnen gleichzeitig an den Start gehen, es ist auch der einzige Lauf, bei dem man von der Ziellinie gejagt wird. Der Erlös der Startgebühr kommt zu 100% Forschungsprojekten zur Heilung von Querschnittslähmung zu Gute. Das Motto lautet "Wir laufen für alle, die es nicht mehr können." Das hat sich auch unsere sportliche Kollegin Lydia nicht entgehen lassen und war für die WIENERIN live dabei.

So war der Lauf

Schon beim Aussteigen aus der U-Bahn war klar, hier ist ein Großevent im Gange. Alleine in Wien waren über 15.000 Menschen gekommen, um für den guten Zweck zu laufen. Gestartet wurde beim Karlsplatz. Eine schönere Kulisse als Wien kann man sich zum Laufen sowieso nicht wünschen. Die ersten 10km waren sehr flott und locker. Die Musik im Ohr hat mir geholfen, mich auf mein Tempo zu konzentrieren. 30 Minuten nach dem Start begann im Startbereich das Catcher Car zu starten. Das Konzept des Wings for Life World Runs ist es nämlich, dass die "Ziellinie" die Läufer "jagt". Also man läuft so lange, bis einen das Catcher Car überholt.

Karlskirche

Nach ca. 14 Kilometern hatte ich meinen ersten leichten Einbruch. Nach einem Stück Traubenzucker war ich aber wieder top motiviert. Nach einiger Zeit merkte ich dann, dass die Leute hinter mir immer schneller gelaufen sind. Das Catcher Car war uns auf den Fersen. Mein großes Ziel, 20 km zu erlaufen hab ich dann ganz knapp geschafft. 20 km in ca 1 stunde 49 min. Zwar nicht meine beste Leistung aber für für den guten Zweck und so ein Riesenevent nicht schlecht.

Kollegin Lydia beim Run

Fazit

Ein tolles Event für wirklich jeden Läufer. Je mehr desto besser, hier ist wirklich jeder Teilnehmer bares Geld für den guten Zweck wert. Was mir aber am Besten gefallen hat: Hier waren die Läufer als Team unterwegs. Alle haben aufeinander und auf schwächere Läufer Rücksicht genommen und sind sich gegenseitig mit Hilfe und Motivation zur Seite gestanden.

Für mich ging es danach gleich zu meiner Mama und zum Muttertagsessen. Ich freue mich dabei gewesen zu sein. Der Wings for life Run steht jedenfalls auch für 2017 ganz oben auf meiner Liste!

Wer sich jetzt schon eine Startnummer für 2017 sichern will, einfach hier anmelden!

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