Die wichtigsten Tipps, damit erotische Massagen sicher und angenehm sind

Erotische Massagen eignen sich perfekt als Vorspiel. Ein paar Tipps für Sicherheit und Sinnlichkeit!

Erotische Massage

Wenn die Muskulatur verspannt ist und jemand bei einer Massage den richtigen Punkt erwischt, um diese Verspannung zu lösen, hat das schon fast etwas Erotisches. Wieso sollte man also nicht Erotik und Massagen zusammenbringen? Voila, schon hat man erotische Massagen. Sinn davon ist es nicht, die Geschlechtsteile des*der Partner*in zu massieren und zu stimulieren. Im Gegenteil, eine Massage kann auch als höchst erotisierend wahrgenommen werden, wenn die Geschlechtsorgane gar nicht berührt werden.

Entschleunigung im Alltag

Erotische Massagen eignen sich perfekt als Vorspiel oder wenn man etwas Stress aus dem Alltag nehmen möchte. Und sie sind nicht nur für Paare geeignet. Auch Gspusis oder Affären können davon profitieren. Oft wird bei erotischen Massagen mit Aromen wie Lavendel oder Jasmin gearbeitet, die beruhigend oder auch anregend wirken sollen. Ebenfalls beliebt sind Massagekerzen. Diese werden wie normale Kerzen angezündet. Das Wachs ist in diesem Fall ein Öl, das flüssig wird, wenn es schmilzt und zur Massage verwendet werden kann. Wer sich Sorgen wegen Verbrennungen macht, sei beruhigt. Die Kerzen sind speziell so hergestellt, dass das nicht passieren kann!

Worauf sollte man bei erotischen Massagen achten? Wir haben 6 wichtige Tipps, damit die erotische Massage sicher und angenehm abläuft:

Atmosphäre

Sind wir ehrlich, wer kann abschalten, wenn überall dreckige Wäsche am Boden liegt, oder die Waschmaschine im Hintergrund summt. Bezieht das Bett frisch, räumt das Zimmer auf, stellt ein paar Kerzen auf oder dreht sanfte Musik an. Das hilft beim Fallenlassen!

Massageöl

Massageöl hat im Intimbereich, insbesondere in der Vagina nichts verloren! Das ist wichtig, denn sonst kann es zu heftigem Brennen oder auch zu Entzündungen kommen. Wählt für den Rest des Körpers ein geeignetes Öl aus, das die Haut pflegt, damit die Streicheleinheiten sanft und angenehm sind. Eine gute Mischung sind Gleitgele, die auch für Massagen geeignet sind. Durex oder AMORELIE bieten so etwas zum Beispiel in der 2-in-1 Funktion an.

Finger weg!

Eine reine Massage der Geschlechtsorgane kennen wir schon: Man nennt das einen Handjob. Hauptziel einer erotischen Massage ist es nicht, den*die andere zum Orgasmus zu bringen, sondern ein erotisches Erlebnis zu schaffen. Lasst also vorerst die Geschlechtsorgane außen vor und konzentriert euch auf andere Körperstellen. Wo hat es dein*e Partner*in am liebsten?

Beobachte genau

Es benötigt nicht zwingend eine Ausbildung, um eine Massage angenehm zu gestalten. Kreisen, kneten, streicheln: Alles ist erlaubt. Probier einfach ein bisschen herum und sei besonders wachsam, wie die zweite Person reagiert. Versteift sie sich, ist es vielleicht zu fest oder unangenehm, seufzt sie zufrieden, machst du alles richtig. Eine super Übung für mehr Achtsamkeit.

Spielzeug

Ja, wir haben gesagt man solle die Geschlechtsorgane außen vorlassen, aber das heißt nicht, dass man kein Sexspielzeug mit in den Mix werfen kann. Ein Fingervibrator zum Beispiel in den Kniekehlen kann Wunder wirken. Oder ein Massagestab, der sich sowohl für den Intimbereich, als auch für den gesamten Körper eignet. Seid kreativ, was ihr mit den Prachtstücken aus eurer Nachttischschublade alles machen könnt. Aber Achtung auch hier gilt: Wenn Massageöl auf dem Toy ist, sollte es nicht mehr in den Intimbereich wandern.

Kondome und Öl

Oft führt bei einer erotischen Massage nach einer Weile dann doch eines zum Anderen. Wenn ihr also unmittelbar danach Sex haben möchtet: go for it. Aber beachtet, ihr solltet das Öl von euren Händen entfernen, bevor ihr mit Kondomen hantiert. Latex und Öl verträgt sich in vielen Fällen nicht.

 

Aktuell