Die Unzertrennlichen

Egal, wo SIE auftaucht, ER klebt an ihr. Und vice versa. Spätestens wenn sich die beiden eng umschlungen auf der Tanzfläche wiegen oder sie auf seinem Schoß sitzt, sollte jeder ihre Message verstanden haben: „Wir können nicht ohne einander leben!“

Eine Frau erzählt:
Mein Freund und ich sind seit über zehn Jahren ein Paar. Wir verbringen fast jede freie Minute zusammen. Gehen wandern, spielen Badminton, treffen (seine) Freunde. Ich genieße das. Bin stolz darauf, einen so gut aussehenden Mann an meiner Seite zu haben, der mir das Gefühl gibt, für mich da zu sein, egal, was passiert. Manchmal beneide ich aber schon Single-Mädels, die auf der Tanzfläche abshaken und von Wildfremden Drinks spendiert bekommen. Dieses Knistern fehlt mir ein bisschen. Im Laufe der Jahre sind auch meine Freundschaften im Sande verlaufen. Weil ich lange Zeit keine Lust hatte, mich alleine mit meinen Mädels zu treffen und sie wohl keinen Bock hatten auf unser Doppelpack. Vielleicht sollte ich ja mal wieder ein Treffen arrangieren? Ohne Männer. (Karin, 32, Juristin).

Die Psychologin sagt:
So schön die Fassade scheint, so fragil ist sie. Oft steht ein geringes Selbstwertgefühl dahinter. In diesem Fall kommt ihre Ich-Bestätigung durch ihn. Der Preis, den sie bezahlt, ist der Verlust ihrer Interessen und Entwicklung. Meist gibt es ja einen, der den Ton angibt, und einen, der folgt. Das ist auf Dauer unbefriedigend - für beide. Besser wäre das Bekenntnis: „Ich will Zeit mit dir verbringen, obwohl ich andere Möglichkeiten hätte." Dadurch wird die gemeinsame Zeit wieder wertvoll.

Du gehörst zu mir.

Lange Zeit glaubten wir ja, Demi Moore und Ashton Kutcher seien an der Hüfte zusammengewachsen.
Blöd nur, dass jetzt böse Gerüchte aufkamen, er würde seine auch andernorts kreisen lassen.

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