Die Träumerei

Träumerei - Chef Roland Kloiber im Interview

Fortsetzung des Interviews mit Träumereichef Roland Kloiber


Du hattest einen guten Job und warst auch sehr erfolgreich darin. Was hat dich dann konkret dazu bewogen, dein „altes Leben“ an den Nagel zu hängen und euren Traum zu verwirklichen. Gab es da so etwas wie ein Schlüsselerlebnis?

Bei mir war es unsere Hochzeitsreise in die Karibik, ich lernte einen Deutschen Koch kennen, der ein kleines aber feines Lokal auf Tobago führt. Mir hat sein Essen so gut geschmeckt, dass ich schon bei unserem ersten Besuch bei ihm in der Küche gelandet bin und mir anschauen wollte wie man so tolles Essen zubereitet, er hat mir dann erklärt es ist eigentlich ganz einfach und wenn ich will, kann ich für einige Monate zu ihm kommen.
Ein Monat nach unserem Urlaub habe ich dem besagten Koch telefonisch zugesagt, meinen Job gekündigt und bin in die Karibik geflogen um Koch zu werden. Als ich wieder zurück war habe ich weiter in der Küche gearbeitet, und als ich feststellte, dass mir selbst 20-Stunden Dienste in der Küche Spaß machten, wusste ich, dass es der richtige Job für mich ist.

Ganz ehrlich, habt ihr es schon mal bereut?

Nein, nicht eine Minute, es ist eine Chance und gleichzeitig ein Geschenk so etwas machen zu dürfen. Natürlich bedeutet es vorerst viel Arbeit für wenig Geld, aber wenn man etwas wirklich will, macht einem das nichts aus.

Hast du so etwas wie einen Tipp für Menschen, die auch einen Traum haben und ihn bisher noch nicht verwirklicht haben?

Wenn ein Traum in Erfüllung geht, ist es das größte Glück, das einem widerfahren kann. Wenn jemand wirklich einen Traum hat, dann hat er auch genug Energie, egal wie viel Anstrengung es kostet, diesen zu realisieren. Natürlich darf die Vernunft nicht vernachlässigt weden, eine Art Machbarkeitsprüfung der Realisierung deines Traumes muß schon gemacht werden.
Die Chance auf sein persönliches Glück sollte man auf jeden Fall nutzen, und wenn es nicht gelingt, ist man zumindest um wichtige Erfahrungen reicher, immer noch besser als ein Leben lang zu hadern und sich nicht wirklich glücklich zu fühlen.

Das klingt wunderbar! Vielen Dank für das Interveiw. Und in diesem Sinne - viele Träume uns allen weiterhin!



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