Die Trackshittaz im Interview

Heute erscheint das vierte Album der Trackshittaz! Wir haben uns mit Lukas Plöchl und Manuel Hoffelner über Obergeilheit, den Namen Trackshittaz, Party machen und noch mehr unterhalten.

Warum ist euer neues Album #TS4 "obergeil" und nicht nur "geil"?

Lukas: Allgemein ist dieses Album am nähesten dran, wie Trackshittaz klingen soll. Und wir haben extrem viele verschiedene Themen aufgegriffen und auf unsere Trackshittaz Art und Weise - also einfach mit ein bissl Schmäh aufgegriffen. Für #TS4 haben wir uns mehr Zeit genommen, weil wir nach dem Songcontest einfach mal eine Pause brauchten. Das sind alles Gründe, warum es jetzt anders klingt. Ich bin echt schon gespannt, wie's ankommt bei den Leuten. Wir machen immer das, was sich im Hier und Jetzt richtig für uns anfühlt.

Der Name Trackshittaz ist entstanden, weil ihr in kurzer Zeit viele Songs produziert habt. Warum habt ihr das Konzept jetzt verändert und euch mehr Zeit genommen?

Lukas: Weil wir jetzt die "Slowshittaz" sind. (lacht)

Manuel: Die ersten beiden Alben haben wir eben sehr schnell rausgschossen. Das Eine war in der Pause von Helden von Morgen und das zweite dann gleich Anfang Sommer. Jetzt haben wir uns das erste Mal für ein Album richtig Zeit genommen, damit wir Lieder überarbeiten können, bis wir wirklich komplett zufrieden waren.

Lukas: Wir haben aber trotzdem Tracks geshittet und in acht Monaten 35 Lieder herausgestampft. Auf #TS4 sind halt jetzt die 12 schlüssigsten Lieder. Beim Schuachblattlaboogie hat's beispielsweise 16 Verschiedene Versionen gegeben, bis wir uns für eine entschieden haben.


Und habt ihr euch von anderen Künstlern inspirieren lassen?

Lukas: Naja, klar hört man selbst auch Musik, aber wir machen nichts nach. Das auf der CD ist halt wirklich rein unser Ding! Und inspirieren tut mich der Arnold Schwarzenegger immer wieder. Der ist einfach der King!

Ihr singt sehr viel über's Party machen. Könnt ihr überhaupt noch in Ruhe fort gehen?

Manuel: Yeah, Kellerparties! (lacht)

Lukas: Naja, es kommt immer drauf an. In der Songcontest-Zeit hätten wir unmöglich in eine Disco gehen können. Da war eben gerade ein irrsinniger Hype um uns, abgesehen davon, dass es eh zeitlich bei uns auch nicht gegangen wäre. Aber grundsätzlich können wir schon fort gehen. Jeder Zehnte erkennt dich halt und jeder Zwanzigste kommt dann zu dir her.

Wie definiert ihr Prolet und warum bezeichnet ihr euch selbst als Proleten?

Lukas: Prolet ist für uns nichts schlechtes. Das heißt ursprünglich Arbeiter und wir hackln halt für das, was wir erreichen wollen. Wir sind beide Macher. Heutzutage ist ein Prolet jemand, der sich gerne präsentiert.Warum sollte das etwas negatives sein?!

Das neue Album der Trackshittaz #TS4 erscheint heute.

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