Die Seerose

Die Seerose kann getrost als Königin der Wasserpflanzen bezeichnet werden. Kaum eine andere strahlt derart majestätisch und geheimnisvoll wie sie und ist dabei auch noch pflegeleicht.

Wer seinen Teich mit Seerosen schmücken möchte, hat beim Kauf die Qual der Wahl, denn es gibt mehr als 50 Arten der Nymphaea. Gepflanzt werden sollten Seerosen ab Mitte April bzw. wenn sich das Teichwasser bereits ein wenig erwärmt hat.


Dann kann man die Seerose in einen Gitterkorb setzen und diesen erst nach und nach in den nährstoffreichen Boden des Teiches betten, damit die Pflanze sich in ihrem Wachstum den Gegebenheiten anpassen kann. Der Gitterkorb hat zudem den Vorteil, dass man die Seerose bei Bedarf unkompliziert an einer anderen Stelle im Teich platzieren oder sie aus diesem entfernen kann.

Standort und Blütezeit
Am wohlsten fühlen sich Seerosen auf einem nährstoffreichen Boden und an einem warmen, sonnigen Plätzchen. Bei ausreichender Sonneneinstrahlung gewähren die Blüten zwischen Mai und September den Blick auf ihre gelben Staubgefäße. Hierbei gilt: Je länger und stärker die Sonne auf die Seerose scheint, umso mehr Blüten bilden sich.


Da Seerosen dazu neigen sehr zu wuchern, empfiehlt es sich, ihnen im Teich einen eigenen Bereich zu widmen. So kann man verhindern, dass andere Pflanzen im Kampf um den besten Platz an der Sonne, in Bedrängnis geraten.

Wer sich in den eigenen vier Wänden an der Pracht der Seerosen erfreuen möchte, kann zu Zwerg-Seerosen greifen. Diese begnügen sich mit geringen Wassertiefen und können daher sogar in 20 cm tiefen Gefäßen erblühen.

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