Die neuen Todsünden

„Die alten Todsünden haben heute keine Bedeutung mehr", meinte kürzlich in einem Essay Julian Baggini. Warum Völlerei, Wollust & Co von anderen Todsünden abgelöst werden und schon lange nicht mehr mit jedem Einzelnen zu tun hat, lesen Sie hier.

„Die alten Todsünden haben heute keine Bedeutung mehr", meinte kürzlich in einem Essay Julian Baggini, britischer Philosoph und Herausgeber des Philosopher's Magazine.

Warum? Weil wir längst das Prinzip hinter Völlerei, Wollust & Co aufgegeben hätten: dass es etwa verboten sei, Spaß am Leben zu haben (und wir erst im Jenseits darauf hoffen dürfen). Amoralischer seien wir deshalb aber nicht geworden, glaubt Baggini. Nur der „moralische Kompass" habe sich gedreht. Ethische Fragen befassen sich nun mit globalen Fragen nach Armut, Krankheit, Gerechtigkeit. Neu ist, dass es sich immer auch um die anderen Menschen und längst nicht mehr um jeden Einzelnen von uns dreht.

Lassen Sie sich auf dieses Gedankenspiel ein, begeben Sie sich in diesem Dossier mit uns auf die Suche nach den neuen Todsünden. Und erkennen Sie, wo auch Ihnen diese neuen Todsünden begegnen ...

Die neuen 7 Todsünden im Überblick

1. Ausbeutung

2. Selbstgerechtigkeit

3. Eitelkeit

4. Gedankenlosigkeit

5. Gier

6. Dogmatismus

7. Selbstzufriedenheit

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