Die nächste Baby-Verwechslung in Graz

Es ist schon wieder ein neuer Fall aufgetaucht. Schon wieder gab es eine Baby-Verwechslung in Graz.

Es ist wohl eine der Erfahrungen, die man im Leben nicht machen will. Aus irgendeinem Grund kam es im Krankenhaus zu einer Verwechslung der Babys und man merkt es erst Jahre später. So ein Fall tauchte erst vor wenigen Wochen in Graz auf. Vor 25 Jahren soll sich das ereignet haben. Gut ist schon lange her, könnte man sagen, aber es gibt auch aktuell wieder einen Fall in Graz.

Die Kleine Zeitung deckt auf: Die Verwechslung soll folgendermaßen abgelaufen sein. Die beiden Mütter hatten die Babys schon bei sich – und zum Stillen. Beim Wechseln der Windeln – Stunden nach der Geburt – bemerkte eine der Mütter, dass dieses Baby nicht ihr Baby sein kann. Das Geschlecht stimmte nicht. Es war ein Mädchen und kein Bub.

Aufregung war groß

Die herbeigerufene Kinderkrankenschwester wollte die Situation klären und ging zur anderen Mutter, mit deren Baby eine Verwechslung wahrscheinlich war. Die Schwester wurde dabei von der Mama, die das Vertauschen der Babys bemerkt hatte, begleitet. Die andere Frau war gerade beim Stillen – und jene Mutter, die mit der Schwester in dieses Zimmer gegangen war, wollte ihr Baby zurück.

Der Schock der Mutter, die ihr Kind gerade stillte, war groß. Sie konnte anfangs nicht glauben, dass es sich um eine Verwechslung handelte. Die Situation konnte beruhigt werden. Der Fall ist allerdings deshalb so brisant, weil eine Mutter an einer Krankheit leidet und das Kind angesteckt haben könnte.

Dieser Säugling soll dementsprechend behandelt werden, das bestätigt auch die Uniklinik auf Anfrage der Kleinen Zeitung: "Aufgrund der Virologie ist eine Infektion jedoch nahezu ausgeschlossen. Ungeachtet dessen wurde das Baby in Abstimmung mit den Eltern geimpft.“

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