Die meisten Menschen finden, dass RaucherInnen unsexy sind

Eine neue Studie der University of Bristol hat herausgefunden, wie sexy Menschen mit Zigarette auf andere wirken. Das Ergebnis dürfte RaucherInnen nicht freuen.

Eine sexy Zigarette im Schwarz-Weiß-Film? Diese Zeiten sind vorbei. Das Bild, dass Rauchen als attraktiv gilt, wurde lange genug verbreitet. Heutzutage sehen die Menschen das anders, wie eine neue Studie der University of Bristol herausgefunden hat.

Die Studie hat über 500 Menschen Bilder von 23 Zwillingen vorgelegt, und von diesen auch Prototypen des anderen Geschlechts kreiert, indem Durchschnittsmaße des Gesichts verwendet wurden. Das Ziel der Studie war einerseits, herauszufinden, ob man allein vom Gesicht darauf schließen kann, ob jemand raucht - und andererseits, ob RaucherInnen generell als attraktiv wahrgenommen werden.

Um Faktoren wie Herkunft, sozialen Status etc. aus der Bewertung hinauszuhalten, wurden eineiige Zwillinge gewählt, die großteils das gleiche genetische Material besitzen, aber durch einen ungesunden Lebensstil, wie etwa das Rauchen, durchaus unterschiedliche Gesichtsmerkmale entwickeln.

NichtraucherInnen werden als attraktiver empfunden


Die Ergebnisse der Studie sind sehr eindeutig: die RaucherInnen wurden in 70 Prozent der Fälle anhand ihres Gesichtes identifiziert - und die NichtraucherInnen wurden öfter als attraktiver eingestuft.

Die ForscherInnen sind überzeugt, dass ihre Ergebnisse das Rauchverhalten und das Bild vom Rauchen, vor allem unter jungen Leuten, ändern könnte. Sie schreiben: "Junge Leute reagieren besonders sensibel darauf, wenn es um negative Effekte auf ihre Attraktivität geht, die sie durch das Rauchen erleben könnten." Vor allem die Prototypen über charakteristische Gesichtsveränderungen, die sich durch das Rauchen etablieren, könnten bei der Präventionsarbeit helfen.

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