Die globale Epidemie des Textnecks betrifft uns alle

Vor langer, langer Zeit ist das Internet in unsere Smartphones eingezogen. Seit dem hängen wir täglich wie Süchtige an den Bildschirmen - und das nicht ohne gesundheitliche Folgen.

Der Begriff des sogenannten "Textnecks" wurde vom amerikanischen Chiropraktiker Dean Fishman geprägt. Er bezeichnet es als "die globale Epidemie an geschädigten Wirbelsäulen".

Warum ist es so schädlich?

Durch das exzessive Nutzen von Geräten wie Smartphones, Tablets und Co. entstehen Langzeitfolgen, die sich niemand wünscht: massive Verspannungen im Nacken- und Schulterbereich, kaputte Bandscheiben, eine verkrümmte Wirbelsäule und sogar dauerhafte Muskel- und Nervenschäden.

Was kann man dagegen tun?

Die Gegenmittel klingen banal und machbar: Smartphones auf Augenhöhe bedienen etwa. Zwischendurch sollte man sich bewusst gerade hinstellen, die Schultern zurück und den Kopf nach vorne richten – denn so bringt man die Wirbelsäule in eine neutrale Position. Außerdem hilft natürlich auch das Mittel gegen fast alles: Sport. Hier raten ChiropraktikerInnen zu Übungen, die unsere Rückenmuskulatur stärken.

In Österreich sagt man übrigens liebevoll Handybuckel dazu. Das macht’s nur leider auch nicht viel besser.

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