Die Geheimnisse schlanker Frauen

Schlanke Frauen machen ein paar Dinge richtig. Hier lüften wir fünf Bikinifigur-Strategien – ganz ohne Diät und Waage.

Schlanke Frauen haben super Gene und einen mörderischen Stoffwechsel – glauben Sie das auch? Ganz falsch. Sie machen bloß ein paar Dinge richtig. Hier lüften wir fünf Bikinifigur-Strategien – ganz ohne Diät und Waage.

Text Petra Hauk Fotos Elisabeth Handl/ fotosoesin.com

Keine Ahnung, wie’s Ihnen geht. Aber wenn ich das Wort Diät irgendwo lese, kriege ich nervöses Augenzucken und Schluckauf. Nein, das ist kein Kalziummangel. Das D-Wort geht mir mittlerweile nur extrem auf die Nerven. Von A wie Atkins über F wie FdH bis Z wie Zonen-Diät – das Hunger-Alphabet kann ich im Schlaf, einschlägigen Magazinen sei Dank. Was dort meistens nicht steht: Diäten sind Schwachmatiker auf der Langstrecke zum Traumgewicht. Trotzdem probiert man es immer wieder mit ihnen. Weil der Expertenrat „Lebensumstellung“ zwar faszinierend, aber auch irgendwie ziemlich mühsam und aufwändig klingt. Zumindest auf den ersten Blick. Aber eben nur auf den ersten. Wenn man nämlich genauer unter die Lupe nimmt, was schlanke Frauen alles essen, wann sie’s essen und wie, dann bleibt genau eine Schlussfolgerung: Das kann ich auch!

Regel 1: Alles essen.
Ja, Sie haben richtig gelesen. So etwas wie „verbotene“ Nahrungsmittel gibt es nicht. Und die oft verpönten Dickmacher – Brot, Kartoffeln und Nudeln – sind essenziell, um schlank zu bleiben oder es zu werden. Ernährungscoach Michael Hirschmugl weiß: „Wer keine Kohlehydrate zu sich nimmt, baut auf lange Sicht gesehen Muskel­masse ab.“ Dadurch sind noch weniger Motoren im Körper da, die Kalorien verbrennen. Ein Teufelskreis!
Kohlehydrate halten aber nicht nur den Körper am Laufen, sondern auch den Geist bei Laune. Eine Studie des Massachusetts Institute of Technology hat gezeigt, dass Kohlehydrate die Produktion von Serotonin ankurbeln. Dieses Hormon kontrolliert nicht nur unsere Stimmungen, dieser Glücksstoff sorgt auch dafür, dass man sich satt fühlt, bevor der Magen voll ist.
Ein Butterbrot als Beruhigungsmittel? „Ja!“, sagt Ernährungsexperte Hirschmugl, „Es wirkt zwar langsamer als Schokolade, aber dafür stetig. Und: Es hat deutlich weniger Kalorien, Fett und Zucker.“

Regel 2: Frühstücken!
Gehören Sie auch zur Kaffee-plus-Zigarette-Abteilung, nachdem der Wecker geklingelt hat? Dann bitte schnell ändern. Denn wer schlank sein will, muss ausgiebig frühstücken. Der Grund: Wer mit leerem Magen in den Tag startet, ist wie ein Auto mit schwacher Batterie: Es fährt, aber eher ruckelnd und zuckelnd. Und dann hält man im Laufe des Tages auf einem Parkplatz an und holt sich Starthilfe. Heißhungerattacken lassen grüßen und dabei kommen schnell mehr Kalorien zusammen, als der Körper eigentlich braucht. Folgerichtig belegt eine Studie der Harvard Medical School in Boston: Wer in der Früh darbt, hat ein um 35 bis 50 Prozent höheres Risiko für Übergewicht, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

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In der April-Ausgabe der WIENERIN lesen Sie, was Sie sich von schlanken Frauen abschauen können.

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Das Mittagessen von Brigitte, 29, ist bunt gemischt: "Was es eben in der Kantine gibt. Ich nehme viele Beilagen und Salat."

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Christine, 29, isst morgens wie ein Kaiser, mittags wie ein König und abends wie ein Bettler.

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Gabi, 44: "Ohne mein tägliches Laufpensum würde ich vermutlich in ein Loch fallen. Die Konsequenz muss für mich einfach sein."

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