Die frische Minze

Die Minzen sind eine Pflanzengattung aus der Familie der Lippenblütengewächse. Sie eignet sich nicht nur ideal für süße oder salzige Speisen, sondern wird auch aufgrund ihrer gesundheitlichen Bedeutung besonders geschätzt.

Botanisch gesehen ist die in Asien und Europa beheimatete Minze eine mehrjährige Pflanze. Es existieren zahlreiche Unterarten mit unterschiedlichen Blütenfarben, die von weiß, rosa bis hin zu purpur reichen.

Viele Minzearten, die generell feuchte und humusreiche Böden, sowie eine sonnige, halbschattige Lage lieben,können über Samen vermehrt werden, die Pfefferminze hingegen nicht.

Die Blütezeit für die Minze ist im Juli und ihre Erntezeit reicht von Juni bis Oktober.

Minzen werden schon sehr lange in Gärten angebaut. Als Gewürz oder Teekraut relevante Sorten besitzen meist jene Namen, die auf ihre Geschmacksähnlichkeit hinweisen. Diese Geschmacksvielfalt korrespondiert mit der Artenvielfalt vom fruchtigen (Apfel-,Ananas-Minze) bis zum parfümartigen (Eau-de-Cologne-Minze) Aroma. Am bekanntesten ist der scharf aromatische Duft der Pfefferminze, die ein überaus breites Verwendungsgebiet aufweist.

Minze in der Küche

In der Küche wird Minze gerne in kleinen Mengen für Saucen, Suppen, Rohkost, Aufstriche, Obstsalat, Desserts oder sommerliche Drinks (Hugo) verwendet.

Die klassischste Zubereitung ist ohne Zweifel der Pfefferminztee aus 3 TL Pfefferminzblättern pro Tasse kochendem Wasser.

Verwendung in der Naturheilkunde

Außerdem wird Minze auch als Bademittel, Öl zum Einreiben und Aromatisieren gerne verwendet.

Von Bedeutung in der Naturheilkunde sind die Bitter- und Gerbstoffe sowie die reichlich vorhandenen ätherischen Öle, wie etwa das desinfizierende Menthol, die aus den Blättern der Pflanze gewonnen wird. Diese Öle wirken krampflösend, entzündungshemmend, kühlend und schmerzlindernd. Außerdem regen sie die Galle an, beleben den Herzmuskel und beruhigen das Gehirn.

Weiters wird Pfefferminze vor allem zur Stärkung der Verdauung, gegen Magenkrämpfe, Blähungen und Halsschmerzen hergenommen. Auch äußerlich kann sie angewandt werden, wie etwa bei Kopfschmerzen oder Geschwüren.

Wissenschaftlich anerkannt ist die innerliche Anwendung von Ackerminze bei Magen-, Darm-, Gallenbeschwerden, sowie bei Atemwegskatarrhen.

Magenkrämpfe, Darmbeschwerden, Gallenleiden, Blähungen
Halsschmerzen
Atemwegskatarrhen
Kopfschmerz und Geschwüre (äußerliche Anwendung!)

Minze wirkt:
- entzündungshemmend,
- desinfizierend,
- kühlend,
- schmerzlindernd,
- krampflösend

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