Die Entwicklung dieser jungen Frau ist inspirierend

Mit 14 war Megan Jayne magersüchtig. Heute ist sie glücklich, und ein Bodypositive-Vorbild mit 90.000 Instagram-Followern.

Schon als sie 5 Jahre alt war fing Megans Wahrnehmungsstörung an. Sie dachte dünn zu sein, ist alles was zu einem schönen Leben gehört und verglich sich unentwegt mit Bildern aus Magazinen, die unerreichbar waren. Dick zu sein, war das schlimmste, was ein Mensch sein konnte. Mit 14 war sie magersüchtig und wog nur noch 28 Kilo. Sie wurde von einer Sonde ernährt und die Ärzten prognostizierten, dass sie nur noch wenige Wochen zu leben haben werde. Bis sie glücklicherweise einen Erwachungsmoment erlebte.

"Meine Cellulite hat nicht mehr die Macht mich schlecht fühlen zu lassen"

Das beschreibt sie heute so:

Meinen Körper zu lieben schien wie eine Unmöglichkeit, weil ich nie diese wegretuschierte Perfektion erreichen konnte, zu der ich durch Gehirnwäsche kam. Ich dachte, es wäre der einzige Weg für eine Frau, gut auszusehen. Es hat zu lange gedauert, zu merken, dass es nie mein Körper war, der verbessert werden musste. Nur die verzerrte Vorstellung meines Körpers und der medialen Darstellungen, die wir jeden Tag sehen.

Als ich gemerkt habe, dass ich die Kraft habe, meine Wahrnehmung zu verändern, die Fähigkeit, Jahre der Negativität zu verbannen und meinen Körper wirklich anzunehmen und zu lieben in jeder Größe, war das, wie aus einer Sekte herauszukommen.

Heilung durch positive Körperbilder

Sie schmiss alle Magazine, die ihr ein unrealistisches Körperbild vermittelten, weg. Sie entfolgte allen Menschen auf Social Media, deren Einfluss ihr nicht gut tat. Sie suchte sich Bücher, die ihr Selbstbewusstsein aufbauten. Statt voller Hass ihre ungeliebten Körperstellen anzugreifen und zu begutachten, berührte sie ihren Körper liebevoll und achtsam. Heute ist sie - wie sie selber sagt - mollig. Und glücklich. Und das ist auch die Botschaft, die sie weitergeben möchte.

Mit ihrer Seite Bodyposipanda möchte sie Frauen helfen, ihren Körper so anzunehmen, wie er ist.

Vorbild für alle Frauen

Falls dir das noch niemand gesagt hat, möchte ich dir nun etwas sagen.

Du existierst nicht, um wie die perfekten Körper in den Magazinien auszusehen, die du jahrelang angeschaut hast.

Du existierst nicht, um von andere Menschen angeschaut und schön gefunden zu werden.

Du bist kein Objekt.

Dein Körper ist nicht dazu da, damit die Öffentlichkeit ihn schön findet.

Dein Körper ist dazu da, damit du leben kannst! Deine Existenz reicht so viel weiter, als das was du im Spiegel siehst. Du bist fähig, Liebe, Freude, Abenteuer, Kreativität, Mitgefühl und Zuneigung zu empfinden. Dein Leben hängt nicht davon ab, wie du aussiehst!

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