Die einzigartig-tolle Welt der Influencer ist gar nicht so einzigartig

Wie viele Avocadobrote braucht die Welt?

Viele Influencer scheinen das perfekte Leben zu führen: Sie jetten um die Welt, bekommen Markenkleider geschenkt und feiern auf den coolsten Parties.

Doch, wenn man einmal genauer hinsieht, wird mal schnell merken: Irgendwie machen sie doch alle dasselbe. Da stehen sie nun mit ihrem Rimowa-Koffer am Flughafen, essen ihren geliebten #avocadotoast oder feiern auf dem @coachella mit einhundert anderen unverwechselbaren Bloggern. Die Welt auf Instagram ist irgendwie ziemlich austauschbar geworden und das bemängeln mittlerweile nicht nur Außenstehende, sondern mittlerweile auch manche Influencer selbst.

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Die austauschbare Masse der Influencer

So wie etwa die Blogger hinter "Dandy Diary" Jakob Haupt und David Roth, die mit ihrem Video "Influencers of the 21st century" nun eine eindeutige Message zum "Influencertum" abgeben.

Die beiden Blogger kritisieren in einem Blogpost die Influencer-Masse, die sich in den letzten Jahren immer schwerer tat voneinander abzugrenzen.

"In unserem Video “Influencers of the 21st Century” geht es um Anpassung und Abgrenzung, Individualismus versus Masse", schreiben Dandy Diary.

Angelehnt ist das Video, das mit dem allzu gut passenden Soundtrack "Children of the Revolution" von T-Rex untermalt ist, an Hans Eijkelbooms Werk "People of the 21st Century".

Neben dem Video haben Haupt und Roth den gleichnamigen Instagram-Account @influencersofthe21stcentury ins Leben gerufen, in dem sie die perfid-ähnliche Bildwelt der achso einzigartigen Blogger auf's Korn nehmen.

Damit haben sich die beiden innerhalb ihrer Branche wohl keine Freunde gemacht - aber zumindest angesprochen, was sich bis jetzt noch niemand getraut hat.

 

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