Die Coppolas

Titelrollen, Talent und Trinkfreude – die Hollywood-Sippschaft schaut drauf, dass alles in der Familie bleibt.

DAS PATEN(T)REZEPT.
Sein Spitzname „Der Pate" passt wie angegossen, ist Halbitaliener Francis Ford Coppola doch der S(tr)ippen- zieher. Erst durch ihn und sein dreiteiliges Mafia-Epos Der Pate wurden die Coppolas weltberühmt. Sein Vater Carmine etwa war - bevor er für den Paten-Soundtrack einen Oscar kassierte - erfolgloser Komponist. Francis' Schwester Talia Shire verdankt dem Bruder den Hollywood-Einstieg (mit der Rolle als Connie Corleone). Und Gattin Eleanor etablierte sich durch Making-ofs von den Sets ihres Mannes als Dokufilmerin ...

Dass ihre Kinder Sofia und Roman die Filmtradition fortsetzen, ist da nur logisch. Sofia Coppola ist heute erfolgreiche Regisseurin, Roman drehte Musikvideos (u. a. für Phoenix, die Band des Freundes seiner Schwester) und ist Produzent. Und wie der Vater dreht auch der Nachwuchs am liebsten mit der Familie. (Titel-)Rollen gehen etwa an ihre Cousins Robert oder Jason Schwartzman. Ersterer spielte in Sofias Film Lick The Stars. Letztere drehte mit ihr Marie Antoinette oder stand für Roman in Darjeeling Limited vor der Kamera.

Der Coppola-Clan

OHNE ONKEL.
Doch nicht alle Clan-Mitglieder sind auch stolze Coppolas. Neffe Nicholas Kim Coppola etwa verzichtete auf den großen Nachnamen, um nicht im Schatten des Onkels zu stehen, und nannte sich Nicolas Cage. Das Paten(t)- rezept, um den Clan dennoch zusammenzuhalten? Francis Ford besitzt ein Weingut und mehrere Restaurants - und Herr Cage ist bekennender Weinliebhaber ...

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