An die Börse!

Teil 6 der Serie "Lassen Sie Ihr Geld für sich arbeiten": Noch Geld übrig? Dann ab an die Börse. Als "Startgeld" reichen schon € 2.000,– bis € 3.000,–. Wichtig ist: schön breit streuen. Und zwar so:

Obwohl Kursgewinne für ab dem 1.10.2011 angeschaffte Wertpapiere um die neue Vermögenszuwachssteuer (25 %) geschmälert werden und viele Wertpapiere aktuell nicht gerade „hoch im Kurs" stehen, bietet die Börse nach wie vor hohe Rendite-Chancen. Und gerade weil die Kurse derzeit im Keller sind, kann man jetzt relativ günstig „shoppen" gehen.

Anleihen. Wer solche Gläubigerpapiere kauft, verleiht sein Geld (an ein Unternehmen oder auch einen / den Staat) und bekommt es verzinst (fix oder variabel) wieder zurück nach einer gewissen Laufzeit. Informieren Sie sich genau, wer hinter den Papieren steckt und über sein Bonitätsrating. Denn die Bank ist nur der Vermittler, nicht der Schuldner.

Aktien. Mit ihrem Erwerb wird man Miteigentümer eines Unternehmens - und ist somit am Gewinn (hoffentlich) beteiligt, via Dividende. Laufzeiten gibt es nicht, Aktien können jederzeit wieder verkauft werden, bestenfalls nach der „Buy low, sell high"-Regel. Ein guter Depot-Mix: fünf Aktien à € 2.000,- Anlagesumme.

Investmentfonds. Fonds ermöglichen auch Anlegern mit weniger Körberlgeld das Mitnaschen an der Börse. Das von Fondsmanagern verwaltete Kapital wird in verschiedenen Aktien und Anleihen investiert, der Anleger profitiert von der „Performance" des Fonds.

Da Corinna auf die € 15.000,– aus der Erbschaft vorerst nicht angewiesen ist, beschließt sie, dieses Geld in Wertpapiere zu investieren. Ihr Finanzberater weiß, dass Corinna lieber auf der sicheren Seite steht und empfiehlt, je ein Drittel in Staatspapiere, Wohnbauanleihen und kurzfristige Stufenzinsanleihen zu investieren.

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