Die besten Tipps für eine glückliche Ehe - von einer Scheidungsanwältin

Denn die muss es ja wissen: Worauf sollten PartnerInnen achten, damit die Beziehung authentisch und glücklich bleibt?

1. Sprecht offen über Finanzen

Wenn Menschen sich scheiden lassen, kämpfen sie fast immer um Geld. Noch öfter sind finanzielle Probleme auf, etwa offene Rechnungen, die nicht beglichen werden können, oder Schulden - ein Thema, das Beziehungen besonders stark belasten kann. Paare sollten miteinander offen und ohne Scheu über das Thema GEld sprechen können. Dazu gehört auch, alles diesbezüglich auf den Tisch zu legen, meint die New Yorker Scheidungsanwältin Cari Rincker gegenüber der Website PureWow.

2. Denkt daran, euch auch durch fordernden Lebensphasen hindurch gegenseitig zu unterstützen

Es ist leicht zu glauben, der häufigste Grund für eine Scheidung sei Untreue. Tatsächlich resultiert die Trennung viel öfter aus einem anderen Schicksalsschlag. Der Verlust eines Familienmitglieds, eines Jobs, schwere Krankheit beim anderen oder einem gemeinsamen Kind bringen das Leben durcheinander. Im Laufe des Lebens sind solche Phasen unvermeidlich und zweifellos sind sie ein großer Test für eine Beziehung, egal, wie lange sie bereits besteht. Wenn man sich in Erinnerung ruft, gemeinsam durch diese Schicksalsschläge zu gehen, bringt das ein Paar am Ende des steinigen Weges noch stärker zusammen.

3. Habt keine Angst davor, euch Unterstützung zu holen

Wenn die Dinge immer undurchschaubarer werden, kann es helfen, eine objektive Stimme von außen zu Rate zu ziehen. Ob das eine gemeinsame Paartherapie ist oder individuelle Einzelsitzungen, hängt von der Situation und vom Paar ab. In beiden Fällen kann es helfen, Klarheit zu schaffen.

4. Vergesst nicht: Ihr seid im selben Team!

In so vielen Scheidungsfällen wird klar, dass das Paar irgendwo auf dem Weg aufgehört hat, in einem Team zu spielen und als Team zu agieren. Aber wie stärkt man diese Einheit? Es mag erstmal kontraproduktiv klingen, aber Zeit alleine zu verbringen unterstützt die eigene Unabhängigkeit und das eigene Wohlbefinden, das wirkt sich am Ende auch positiv auf die Beziehung aus. Genauso wichtig sind laut Cari Rincker aber auch geplante Date Nights.

5. Hör zu, wenn der/die andere spricht

Und zwar wirklich zuhören, nicht nur drauf warten, dass man selbst endlich dran ist. Echte, authentische Kommunikation, vielleicht sogar mit abgemachten Regeln und zu bestimmten Zeitpunkten, hilft nicht nur beim Ansprechen von Problemen, sondern ist eine Möglichkeit, mit dem anderen so zu sprechen wie am Beginn der Beziehung: über Luftschlösser, Sorgen, Erwartungen.

6. Es sind die kleinen Dinge, die zählen

Stichwort Aufmerksamkeit: Dem/der anderen das Gefühl geben, gesehen und geliebt zu werden. Klingt schmalzig, ist aber ein Bedürfnis jedes Menschen. Seien es die obligatorischen Blumen, kleine Gesten oder ein unerwartetes Liebesgeständnis.

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