Die 7 neuen Beziehungs-Meilensteine, die Corona hervorgebracht hat

Sieht so aus, als wäre das erste Mal Sexting und Facetime-Dating das neue Ich-hab-jetzt-mein-eigenes-Zahnbürstl-bei-dir-im-Badezimmer.

Corona Dating

Corona hat ja auch das Dating-Life ganz schön durcheinander gewirbelt. Das mit den ersten Dates und aufregenden Schmusen-wir-jetzt-noch-vor-der-Haustüre?-Situationen ist vorerst mal Geschichte. Aber: Dafür bonden wir mit unseren Matches jetzt auf einer viel emotionaleren Ebene, sagt man. (Und wir masturbieren plötzlich über Videochat, aber dazu später.) Und mit diesem neuen Dating in der Isolation können sich auch die üblichen Meilensteine einer Beziehung ändern – das mit dem Sex haben oder Eltern kennenlernen muss ja noch ein bissi warten:

1. Ihr matcht. bzw. schreibt euch dann auch tatsächlich.

Okay, also das Match an sich ist jetzt zugegebenermaßen noch kein Highlight. Dass die Matching-Rate isolationsbedingt grad sowieso ein bissi höher ist, wenn alle nur daheim rumgammeln während dem "Too Hot to Handle"-Bingen ein bisserl swipen, ist klar. Aber: Ihr beginnt tatsächlich auch zu schreiben und die Konversation flowt länger als über drei Nachrichten hinaus. Yay! (Yup, the bar is very low.)

2. Ihr tauscht Nummern aus …

… und ihr speichert euch nicht unter "Name Tinder", sondern tatsächlich nur unter eurem Vornamen ein. Wowi, ihr seids quasi schon fix zamm. Aber im Ernst: Euch gehen die Themen einfach nicht aus, ihr textet bis spät in die Nacht und merkt irgendwann: Oha, Sexting is a thing again!?

3. Die erste Sprachnachricht.

Ihr wollt einander hören, aber man muss ja nicht gleich übertreiben und tatsächlich telefonieren also tastet ihr euch mit Sprachnachrichten heran – aufregend! (Selbstverständlich nehmt ihr die Sprachis in der Memo-App und nicht direkt in WhatsApp auf, damit ihr nochmal drüberhören könnt vorm Abschicken. Das ist ganz normal, no worries.)

4. Das erste Video-Date – und stundenlang nicht aufhören können zu plaudern.

Irgendwie klingt das alles zu fein, um wahr zu sein, denkst du dir? Vor Corona gab es partout kein Gspusi in Aussicht, das über drunk texting und "hey, u up?"-Bootycalls hinausging und jetzt ist da plötzlich diese Person, mit der du nicht aufhören kannst zu schreiben – und zwar nicht nur über Banalitäten?! Das erste Video-Date muss her … und da schau her, auch da gehen euch die Gesprächsthemen nicht aus und wenn doch sitzt ihr einfach mal nur da und grinst euch an, weil’s so schön ist. Milestone!

5. Du lernst seine*ihre Mitbewohner*innen kennen.

Weil’s so nett war, werden Videodates jetzt ein regelmäßiges Ding bei euch – yay! Da lässt es sich halt auch nicht vermeiden, dass im Hintergrund mal Mitbewohner*innen durchs Bild laufen oder dein Date schimpfen, weil er*sie schon wieder die Küche nicht zamgräumt hat (auf red flags achten übrigens, das gilt auch beim Video-Dating 😉) und du bondest mit den Mitbewohner*innen, während er*sie schnell Geschirr abwaschen geht.

6. Das erste Mal sexy Time via Videocall.

Ein Video-Date ist mal wieder ein bisserl eskaliert und nach stundenlangem Deep Talk ergibt es sich halt irgendwie? You go, viel Spaß!

7. Er*Sie gibt dir den Zugang zum Netflix-Konto.

Wohoo, ihr habt die (voll berechtigten) weirden Gefühle nach dem ersten Mal gemeinsam Masturbieren überstanden und könnt noch immer noch ohne Punkt und Komma weiterplaudern. Er*Sie erzählt dir von einer Serie, die aber nur auf einem Streaming-Anbieter verfügbar ist, bei dem du keinen Zugang hast und er*sie gibt dir kurzerhand die Zugangsdaten dafür. In Pre-Corona-Times wärt ihr quasi gerade in die erste gemeinsame Wohnung gezogen – congrats!

 

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