Die 1000things-Highlights für die Wienerin: Wie wir das Beste aus dem restlichen Sommer in Wien machen

Der Sommer rennt dahin und wo wir uns noch vor wenigen Tagen über die elendige Hitz’ beschwert haben, färben sich langsam die Blätter bunt. Wir sind noch nicht bereit für den Herbst! Deshalb haben die tollen Menschen von 1000things.at gesammelt, wie wir das Beste aus dem August rausholen.

Der Sommer rennt dahin und wo wir uns noch vor wenigen Tagen über die elendige Hitz’ beschwert haben, färben sich langsam die Blätter bunt. Doch so sehr wir den Herbst auch lieben – noch sind wir nicht bereit für ihn und klammern uns an den Rockzipfel jedes Sommertags wie an das letzte Gläschen Spritzwein vor der Sperrstunde. Deshalb haben wir uns auch überlegt, wie wir das Beste aus diesem August rausholen können. Damit uns der September mit seinen Laubhaufen und Kürbissuppen nicht schon wieder kalt erwischt.

Naturbaden pur

Was natürlich naheliegt, um die letzten Zuckungen des Sommers zu zelebrieren, ist ausgiebiges Pritscheln und Planschen. Solange die Sonne noch ab und zu runterklescht, kleschen wir am liebsten mit unseren aufblasbaren Einhörnern voran ins Wasser. Dabei breiten wir unsere Handtücher bevorzugt auf Naturbadeplätzen aus, von denen Wien jede Menge im Angebot hat. Das verdanken wir natürlich vor allem der Alten und Neuen Donau mit herrlichen Stadtoasen wie dem Kaiserwasser, dem Mühlwasser oder anderen hübschen Flächen. Aber davon abgesehen, gibt es in Wien auch den einen oder anderen versteckten Badeteich, der uns eine erfrischende Stadtflucht ermöglicht. Besonders entspannt lässt es sich etwa am Badeteich Süßenbrunn im 22. Bezirk und in seinem klaren und kühlen Wasser ausspannen. Auch wenn die Temperaturen weit über 30 Grad kraxeln, reihen sich die sonnenbadenden Körper hier nicht dicht aneinander wie mit Lichtschutzfaktor eingeölte Sardinen. Und sogar unsere liebsten Vierbeiner sind hier gerne gesehen. Also: Wir sind dann mal planschen!

Stadtwandern statt stadtflüchten

Während die halbe Redaktion gerade zum Bauchfleck ansetzt, ziehen sich die anderen lieber ihre Wanderschuhe an. Okay, zugegeben: Menschen aus den westlicheren, alpineren Bundesländern lächeln jetzt wahrscheinlich gönnerhaft, wenn wir wandern und das flache Wien in einem Satz verwenden, aber es stimmt: Auch in Wien ist das Wandern längst nicht nur des Müllers Lust. Neun verschiedene Routen führen euch über Stock, über Stein und über die Bezirksgrenzen. Ob hinauf auf den Kahlenberg mit dem Stadtwanderweg 1 oder durch den üppigen Prater mit dem Stadtwanderweg 9 – am liebsten würden wir sie alle gleichzeitig gehen. Einen ganz besonderen Platz in unserem Stadtwanderherzerl hat allerdings der Weg Nummer 8, der im 14. Bezirk von der Station „Kasgraben“ des Postbusses 450 aus auf die Sophienalpe hinaufführt. Denn dabei erwartet uns nicht nur ein etwa dreistündiger Auf- und Abstieg in grüner Idylle, sondern vor allem eins: Schaukeln! Auf der sonnigen Blumenwiese der Sophienalpe stehen bunte Holzschaukeln, die uns ganz nostalgisch werden lassen.

Sich mit ein paar G’Spritzten umgeben

Man bringe uns lieber schnell den Spritzwein, bevor wir vor lauter Nostalgie noch hyperventilieren. Wusstet ihr übrigens, dass ein echter Spritzer nur mit Sodawasser aufgespritzt wird? Eine Mischung aus Wein und Mineralwasser nennt man, nun ja, eine Mischung halt. Aber so streng nehmen wir’s mit unseren Spritzern natürlich nicht, besonders, wenn wir ohnehin gerne mal zu peppigeren Varianten wie dem Veilchenspritzer, dem Ingwer-Zitronen-Spritzer oder dem Rhabarberspritzer greifen. Ausgefallenen Spritzwein gibt es in Wien jede Menge. Besonders gut schmecken uns allerdings die Kreationen vom Ramasuri in der Praterstraße oder vom Liebling in der Zollergasse. Prost!

Vielfalt feiern

Wie jedes Jahr steht der August auch heuer wieder ganz im Zeichen Afrikas: Die Afrika Tage verwandeln die Donauinsel von 9. bis 26. August 2019 in ein buntes Treiben aus Musik-Acts, Tanzeinlagen, Kunst und Kunsthandwerk. Doch dabei geht es nicht nur ums Spektakel an sich, sondern vor allem um ein friedliches Miteinander der Kulturen, um kulturelle Vielfalt, um einen spannenden Austausch. Das bedeutet natürlich einerseits das farbenfrohe Feiern der afrikanischen Lebensart, andererseits aber auch das Thematisieren der Probleme, mit denen der Kontinent konfrontiert ist.

Sternderl schauen

Was schreit mehr „Sommer!“ als in der Wiese liegen und in die Sterne schauen? Fiese Zungen würden wahrscheinlich an dieser Stelle behaupten, dass der Himmel über Wien dank Dauerleuchtreklamen, Straßenbeleuchtung und Co nicht an das Funkelreichtum auf dem Land anstinken kann. Aber die waren mit Sicherheit noch nie auf der Jubiläumswarte am Gallitzinberg. Es ist fast schon kitschig, wenn die Sonne hier langsam vom Himmel rutscht und sich Wien zu unseren Füßen mit aller Kraft gegen die Dämmerung wehrt. Ist es dann irgendwann dunkel, legen wir unsere Köpfe ganz oben auf dem Aussichtsturm zurück und starren in den stillen Nachthimmel. Im August beobachten wir besonders gern die alljährlichen Perseiden-Sternschnuppenschauer von hier aus, die ihren Höhepunkt in der Nacht vom 12. auf den 13. August erreichen.

Wie auch immer wir unseren August in der Hauptstadt verbringen, schön wird er auf jeden Fall. Denn eins steht fest, wie Ernst Palicek singt: „Nix is so sche wie da Summer in Wien“!

1000things

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