Desigual verzichtet für Bademoden-Kampagne auf Photoshop

Ja, auch Supermodels haben Cellulite. Und Desigual zeigt das ehrlich & ungeschönt in seiner neuen Bademoden-Kampagne. Endlich!

Das spanische Modelabel Desigualmacht dieser Tage weltweit Schlagzeilen mit seiner neuen Bademoden-Kollektion. Dabei stehen aber nicht die gewohnt bunten Bikinis und Einteiler im Mittelpunkt, sondern viel mehr das Model Charli Howard, das zum Gesicht der Kampagne gekürt wurde.

Schönheit kommt nicht nur in Size Zero. Diversität ist der Schlüssel, um das zu ändern.
Charli Howard

Das besondere: Howard, die sich schon länger für die Body Positive Bewegung "All Women" einsetzt, wurde gänzlich ohne Photoshop dargestellt und zeigt damit, dass auch hochwertige Modekampagnen keine Retusche brauchen, um gut auszusehen.

Insgesamt elf Fotos der neuen Kollektion wurden bisher auf dem Instagram-Account von Desigual veröffentlicht. Unter den Bildern finden sich Verweise auf das @allwomenproject und selbstbewusste Zitate des Models.

"Jetzt, wo ich kurviger bin, fühle ich mich mehr sexy und freue mich darüber, Bademode zu tragen", erklärt Howard.

Das Netz zeigt sich von der neuen Kollektion und dem natürlichen Zugang der Marke jedenfalls begeistert. Unter den Bildern finden sich viele Nutzerinnen, die es schätzen, dass Desigual mehr Mut zu Ehrlichkeit in der Kampagne beweist.

Desigual ist aber nicht die erste Modemarke, die mit unretouchierten Bikini-Bildern auf sich aufmerksam machen will: Bereits vor zwei Jahren begann das Label Aerie auf Photoshop zu verzichten, Labels wie Weekdayoder Targetzogen kürzlich nach.

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