Deshalb schmeckt Orangensaft nach dem Zähneputzen immer bitter!

Warum der Orangensaft zum Frühstück nach dem Zähneputzen immer bitter schmeckt? Wir haben die Antwort!

Das morgendliche Glas Orangensaft gehört für viele dazu. Trinkt man es vor dem Zähneputzen weicht sich der Zahnschmelz durch die Säure auf und man schädigt die Zähne. Nach dem Zähneputzen schmeckt der Saft aber bitter und ist eigentlich nicht mehr genießbar.

Warum ist das so?

Die meisten Zahnpasten enthalten einen Schaumbildner der die Geschmacksnerven beeinflussen kann. Dieser Wirkstoff (SLS - Sodiumlaurylsulfat) sorgt also dafür, dass es beim Zähneputzen ordentlich schäumt. Er sorgt aber auch dafür, dass die Geschmacksregionen die auf der Zunge für süß und salzig zuständig sind, ausgeschaltet werden und wir nur noch bitter schmecken. Der Orangensaft wird ungenießbar.

Was kann man dagegen tun?

Wer nicht auf seinen Orangensaft verzichten will, kann auf Zahnpasten ohne SLS umsteigen. Die schwedische Marke Zendium zum Beispiel verwendet ganz bewusst schonende Schaumbildner, die die Geschmacksnerven nicht verändern und die empfindliche Mundflora nicht angreifen: "Wir wissen, dass unser Mund ein natürliches Abwehrsystem gegen Krankheiten besitzt und dass eine ausgewogene Mundflora die Voraussetzung für einen gesunden Mund ist." erklärt Shelagh Muir, Global Research & Development Vice President.

Viele Naturzahnpasten oder Zahnöle wie das Kultprodukt von Ringana verzichten ebenfalls teilweise oder vollständig auf Schaumbildner. Was viele nämlich nicht wissen: "Dass besonders schäumende Zahnpasten auch besonders gut reinigen ist ein gelerntes Verhalten und sagt nichts über die Reinigungsleistung aus.", so Univ.-Ass.
Dr. Hady Haririan, MSc.

Zendium Zahnpasten gibt´s ab Mitte April in den Sorten "Sanftes Weiß", "Protection Complete" und "Sensitive" um je € 4,99 in Drogeriemärkten und Apotheken.

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