Der Zehn-Dollar-Schein wird weiblich

Die Tatsache, dass alle Dollarscheine derzeit mit Abbildern von Männern bedruckt sind, soll sich nun ändern. Finanzminister Jacob Lew will auf dem Zehn-Dollar-Schein den US-Gründungsvater Alexander Hamilton durch eine Frau ersetzen.

Welche Frau ab 2020 das Gesicht des Zehn-Dollar-Scheins wird, ist noch nicht fixiert, klar ist nur, dass es passiert. Im Gespräch sind Eleanor Roosevelt (Menschenrechtsaktivistin, Ehefrau vom US-Präsidenten Franklin D. Roosevelt), Rosa Parks (Bürgerrechtlerin) oder etwa Harriet Tubman, Sklaven-Fluchthelferin im 19. Jahrhundert). Die endgültige Entscheidung wird im Dialog mit den Bürgern getroffen.

Warum noch bis 2020 mit dieser Änderung gewartet wird? 2020 ist es hundert Jahre her, dass Frauen in den USA das Wahlrecht zugesprochen wurde.

Es gab vereinzelt schon Frauen, die jeweils für einige Jahre auf den Dollarscheinen zu sehen waren. Darunter Martha Washington (Ehefrau des ersten US-Präsidenten George Washington) oder Pocahontas (Ureinwohnerin), beide durften im 19. Jahrhundert einen Schein zieren.

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