Der Weg zurück ins Leben

Wer an Depressionen leidet wird mit den Problemen nicht alleine gelassen.

Der erste Schritt zurück in ein normales Leben ist die Einsicht und Akzeptanz der Krankheit. Depressionen werden seit langem erforscht und die Möglichkeiten der Behandlung zunehmend verbessert. Bei genauer ärztlicher Abklärung des Krankheitsbildes gibt es für Betroffene heute verschiedene Möglichkeiten ihr Leiden wirksam zu bekämpfen.

Psychotherapie
Bei der Psychotherapie arbeiten Therapeut und Patient über eine längere Zeitdauer (Wochen oder Monate) an der Depression, wobei der Therapeut dem Patienten bei der Lösung des Problems und der Verbesserung von Stimmung und Lebensqualität zur Seite steht. In der Psychtherapie gibt es verschiedene Behandlungsmethoden - Verhaltenstheraphie, kognitive Therapie, Tiefenpsychologie, Psychoanalyse, Gestalttherapie und andere -.

Medikamentöse Behandlung
Durch die Entwicklung neuer Substanzen hat sich die medikamentöse Behandlung der Depression in den letzten Jahren sehr verbessert. Spezielle Medikamente ermöglichen eine höhere Konzentration der beiden Botenstoffe Serotonin und Noradrenalin im Gehirn. Durch die duale Wirksamkeit beeinflussen sie nicht nur die Stimmung, sondern gleichen auch mangelnden Antrieb und fehlende Motivation aus. Medikamente gegen Depressionen müssen vom Arzt verschrieben werden.

Lichttheraphie
Diese Form der Theraphie wird vorwiegend bei jenen Menschen angewandt, die an einer saisonal bedingten Depression - etwa während der Wintermonate - leiden. Dabei muss der Patient in eine Lichtquelle (von mind. 2500 bis 10.000 Lux) sehen, damit über die Lichtwirkung die Ausschüttung von Serotonin (und Melatonin) im Gehirn ausgelöst wird.

Bei der Behandlung der Depression kommt es meist zu einer Kombination der verschiedenen Theraphiemöglichkeiten.

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