Der Tag der Liebe woanders

Während der Valentinstag in Österreich den Ruf hat, eine Erfindung für Blumenläden zu sein, herrschen in anderen Ländern andere Sitten.

Woher der Valentinstag kommt? Ausgerechnet einem Bischof wird die Herkunft des Tags aller Liebenden zugesprochen. Valentin von Terni aus dem 3. Jahrhundert ist als Patron aller bekannt, die (derzeit) mit Herzen in den Augen herumlaufen. Er hat nämlich damals Paare verheiratet, die aus Liebe zusammen sein wollten - etwas, was für uns eine Selbstverständlichkeit, damals aber ganz und gar nicht üblich war.

Am Längsten feiern die Briten den 14. Februar, den Tag des Valentins. Bereits im 15. Jahrhundert beschenkten sie sich mit Briefen und Blumen. Englische Auswanderer nahmen den Brauch mit nach Amerika. Die US-Soldaten wiederum brachten den Tag der Liebenden während dem 2. Weltkrieg nach Deutschland, wo 1950 der erste Valentinsball in Nürnberg veranstaltet wurde.

Und heute? Heute wird der Valentinstag überall auf der Welt gefeiert - in vielen Fällen mit Blumen. Allein in Österreich werden zum Beispiel am 14. Februar jährlich rund 20 Millionen Schnittblumen und 12 Millionen Topfpflanzen verschenkt. Ganz schön beachtlich, oder? Doch nicht überall "regnet es rote Rosen", die Bräuche auf der ganzen Welt sind verschieden. Wir haben sie unter die Lupe genommen:

Aktuell